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In dem Dorfe Nebk ist ein Chan, den der Grossvesir Ssälih
Pascha 1074 erbaute. Diess ist ein grosser Chan mit Moschee, Predigerkanzel
und Minaret mit einem für Aufnahme der Reisenden bestimmten
Raume, dieser Chan bezieht viele Wakfe aus Damaskus.
In diesem Dorfe ist eine Moschee wo Chidhr gesehen worden sein
soll, und noch eine zweite kleine Moschee, die Makäm Fätima heisst,
weil daselbst Fatima jemanden im Traume erschien. Die nächste
Station war Kara 1 ). Die Kälte, die auf diesem Wege herrscht, ist
sprichwörtlich geworden. Die Thore der Häuser in Kära sind
ausserordentlich klein, kleiner als Fenster, aus Furcht, dass Jemand
Gastfreundschaft verlangend, in das Haus irgend eines der
geizigen Einwohner eindringe. Wir machten in dem Chan ausserhalb
des Dorfes Halt und bezogen unsere Lebensmittel für Geld.
Am Morgen des folgenden Tages zogen wir unter Anführung eines
Mannes aus Homfs, der sich uns angeschlossen hatte, weiter, kamen
eine halbe Stunde vor Mittag zu dem Schlosse Hasije 2 ), wo
wir das Schloss besuchten und in der Moschee daselbst das Mittagsgebet
verrichteten. Auf der südlichen Wand der Moschee sah ich
unter anderem Geschriebenen den schönen Spruch :
Der Seele Leben ist Wissenschaft: d’rnm erstreb’ sie.
Der Seele Tod ist Unwissenheit: d’rum flieh’ sie.
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Darunter stand Folgendes: Diess schrieb Ata’-lläh der Kädhi
von Damaskus.
Folgenden Tages zogen wir bis zum Dorfe Schemsin 3 ), wo wir
ein wenig rasteten und dann in einem Marsche bis Homfs gingen.
Ausserhalb der Stadt hielten wir an um das Mittagsgebet zu verrichten.
Das Nachmittagsgebet aber betete ich schon in der Moschee
und besuchte dann das Grab des Dahjet-el-Kelbi 4 ), eines der Genossen
des Propheten, das bei den Leuten dieser Gegenden sehr be-<)
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