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Volke von Damaskus geht die Sage, dass jeder todte Jude oder
Christ, der an diesem Grabe vorübergetragen wird, von der
Bahre zur Erde geworfen würde, desshalb tragen sie ihre Todten
nicht mehr vorbei, sondern, wenn sie in die Nähe des Grabes
kommen, gehen sie die Strasse hinab, die an der Mauer der Stadt
fortläuft. Ich hörte, dass dieses Grab des Obeij im Traume einen
der Kuhi’s von Damaskus geoffenbart wurde, der darüber den noch
jetzt bestehenden Bau errichtete. Newewi erwähnt des Obeij Ben
Räb im Werke Tehfib und sagt, dass derselbe in Medine starb und
daselbst begraben ward im J. 30 d. H. Dann kam ich am Grabe des
Dharär Ibn-el-Efwer *) el-Esedi vorbei, der an der Eroberung von
Damaskus Theil nahm und ausserhalb der Stadt an der Seite des
Weges begraben ward. Nach diesem kam ich zum Grabe des
Scheichs Reslän, des Verfassers der abgekürzten berühmten
Risäle, d. i. Sendschreiben über die göttliche Einheitslehre a ), die
ich o)Lj ^ ÄlLj öliil iüjj öU-1 betitelte. Nun
ging ich auf den Friedhof Merdsch Dahdäh 8 ) und las die Fatiha
für den Scheich Ebu Schamee el-Mokaddesi ed-Dimischki, der im
Jahre 665 starb. Daselbst ist auch das Grab des Ebi Dahdäh-efs-Ssahabi,
nach dem der Friedhof benannt ist, ebenso wie das Grab
des Abd-er-Rahman Ibn Ebi Bekr-iss-Ssiddik, worüber eine Kuppel
erbaut ward, so glaubt man allgemein in Damaskus.
Richtiger ist aber das was Tirmedi sagt: Abd-or-Rahmän
Ben Ebi Bekr starb zu Hubfchi 4 ) und ward nach Mekke gebracht
und daselbst beerdigt.” Vielleicht ist dieser in Damaskus begrabene
Abd-or-Rahmän, Ben Mohammed Ben Ebi Bekr, welche Ansicht
durch die Aussage einiger meiner Freunde bestätigt wird, die
mir sagten, sie hätten auf dem Grabe geschrieben gefunden: Abdor-Rahmän
Ben Mohammed Ben Ebi Bekr. Nachdem ich auch hier
die Fatiha gelesen und gebetet hatte, begab ich mich nach Shälihije
und betrat die Moschee des Sultäns Seliin Sani, um das Grab
*) 1
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