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Kädiri-Derwisch aus dem Orden der Nakschbendi, wird von den
Damascenern als einer ihrer grössten Gelehrten betrachtet, der
sich nicht nur durch seinen frommen Lebenswandel auszeichnete,
sondern auch durch eine grosse Anzahl von Werken sich einen
ruhmvollen Platz in der neuarabischen Literatur erwarb. Das
vorzüglichste und geschätzteste unter allen seinen Werken ist
sein grosses Reisewerk, betitelt: iÜJLsM
d. i. Wahrheit und Dichtung in der Beschreibung
der Reise durch Syrien, Aegypten und Hidschaf, woraus die folgenden
Auszüge entnommen sind. Schon ehedem hatte er seine Reise
in den Libanon und in das Thal Beka’ unter dem Titel
Jjj
ilo-j lauteres Gold in der Beschreibung der
Reise von Balek und Bekä’, beschrieben. Zwischen diese kleinere
und jene grössere Reise fällt die mittlere, betitelt: l
j d. i. der angenehme Begleiter auf der Reise
nach Jerusalem. Diese beiden letzten Werke konnte sich der
Schreiber dieser Zeilen ungeachtet aller Nachfragen nicht verschaffen.
Der Scheich Äbd-oI-Ganij-en-Nabolsi trat seine Reise
im Jahre 1105 der Hidschre an, begab sich nachdem er den Norden
von Syrien durchzogen hatte nach Jerusalem, von da nach
Aegypten, nach längerem Aufenthalte in beiden Städten nach Mekke
und Medina ; überall, wo der Scheich hinkam, ward er mit offenen
Armen aufgenommen, da er selbst berühmt als Gelehrter war, und
überdiess noch aus einem angesehenen Hause stammte. Sein Vater,
der Reisen nach Aegypten und zu wiederholten Malen nach Constantinopel
unternommen hatte, starb als Professor an dem Collegium
Medreset Selim saniin Ssalihije der Vorstadt von Damaskus;
er war zugleich Professor der Koranexegese an der grossen
ommejadischen Moschee und berühmter Dichter. Seine bekanntesten
Werke sind folgende: ^ J js d as er i„
vier grossen Bänden noch nicht beendigt hatte als ihn der Tod
überraschte; dann die Werke , Ja» 1 j
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1 Der Scheich Abd-ol-Ghanij selbst war
ein würdiger Sohn seines gelehrten Vaters, machte überall die