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Die C lasse beschliesst, dem Anträge des Herrn Clan et
in seinem vollen Umfange Folge zu geben.
Ebenso wird der Secretär beauftragt, dem historischen
Verein der Oberpfalz und von Regensburg für die übersandten Verhandlungen
den Dank der Classe auszusprechen und anzuzeigen,
dass auch ihm die erwähnten Schriften der Classe zum Gegengeschenk
zugesendet werden sollen.
Von Herrn von Krem er wird folgender mit seinem Schreiben
aus Beirut vom 5. September eingegangener Aufsatz zum Abdruck
in diesem Sitzungsbericht bestimmt.
„Des S cheichs Äbd-ol-Shanij-en-Nab ölst ’ s Reisen
in Syrien, Aegypten und Hidschäf.”
Einleitung»
Wenn es schon an und für sich lehrreich und unterhaltend
ist den Entwicklungsgang was immer für einer Nation mit forschenden
Blicken zu verfolgen und die verschiedenen Phasen des
Aufblühens und der Entwicklung der höchsten Kraftfülle und
des allmäligen Verfalles, die sich an Nationen wie an einzelnen
Menschen unterscheiden lassen, zu betrachten, so muss der Gang
der Entwicklung und des Verfalles des arabischen Volkes sicher
in einem sehr hohen Grade die Aufmerksamkeit jedes denkenden
Geschichtsforschers auf sich ziehen: denn ausser Griechen und
Indiern gibt es kein Volk, das zum Träger einer so eigenthümlichen
und doch für viele Jahrhunderte und die Bewohner dreier Welttheile
so einflussreichen Cultur bestimmt gewesen wäre, als die
Araber.
Ein begeisterter Mann, aber mehr Dichter als Gesetzgeber,
rüttelte die Stämme auf, die seit undenklichen Zeiten die Wüsten
Arabiens mit ihren Heer den durchzogen und nach Vätersitte ein
patriarchalisches Hirtenleben führten, eine Lehre halb aus dem
Evangelium, halb aus dem Pentateuch entlehnt und nach arabischer
Sitte und angestammten Vorurtheilen umgemodelt, theils durch
die Macht der Rede, theils durch die Schärfe des Schwertes aufgedrungen,
bestach durch die Wahrheit des an die Spitze gestellten
Satzes: Es ist kein Gott ausser Gott! Tausende — eines Satzes,
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