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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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inge  auswärtige  Vereine,  die  Gesammt-Akademie  an  nicht  weniger
als  52  gelehrte  Gesellschaften  und  Institute.  Die  historische  Classe
insbesondere  noch  an  40  auswärtige  historische  Vereine!
Das  thut  die  Münchener  Akademie,  welche  die  grossartige  Unterstützung ­
  von  Seite  des  Staates  nicht  geniesst  wie  die  unsere.
Allerdings  werden  unsere  Schriften  an  sehr  viele  inländische
Institute,  z.  B.  an  sämmtliche  öffentliche  Bibliotheken  gegeben.
Ich  glaube  aber,  es  wird  gut  sein,  auch  auswärtige  gelehrte  Institute ­
  und  besonders  solche  historische  Vereine  nicht  zu  übergehen,
welche  durch  ihre  Tendenz  oder  durch  ihre  Schätze  unsere  gelehrten ­
  Zwecke  fördern  können,  ja  zum  Theile  auch  gefördert
haben.
Ich  bitte  also  und  stelle  den  Antrag  an  die  verehrte  Classe,
dieselbe  wolle  den  Referenten  der  historischen  Commission  ermächtigen, ­
  die  Sitzungsberichte  der  philosopisch-historischen
Classe,  das  Archiv  und  die  Fontes  jenen  Instituten  und  Vereinen
zuzuwenden,  welche  zn  einem  lebhaften  Verkehr  besonders  geneigt
sind  und  denselben  wünschen.  Ich  wünschte,  dass  die  verehrte
Classe  eine  Anzahl  der  Exemplare  bestimme,  die  sie  dem  Referenten
bewilligt,  z.  B.  zehn.  —
Vor  der  Hand  schlägt  er  vor,  den  äusserst.thätigen  historischen ­
  Verein  für  Oberbayern  in  München,  dessen  Mitglieder  an
österreichischer  Geschichtsforschung  sich  nicht  bloss  erfreuen
sondern  selbst  mitunter  betheiligen,  dann  den  historischen  Verein
in  Bamberg,  dessen  Vorstand  Archivar  Höfler  unser  thätigcr
Mitarbeiter  (beim  Archiv)  ist,  weiters  die  öffentliche  Bibliothek  in
Basel,  deren  Ober-Bibliothekar,  der  rühmlichst  bekannte  Professor ­
  Gerlach,  nicht  bloss  den  Antragsteller  während  seines  Aufenthaltes ­
  aufs  liberalste  förderte,  sondern  auch  den  Zweck  der
Commission,  zur  Herausgabe  der  Acta  conciliorum  sec.  XV.,
durch  Uebersendung  von  Handschriften  kräftig  unterstützte,  und  den
historischen  Verein  der  fünf  alten  Schweizer-Cantone  in  Luzern,
welcher  seine  Schriften  uns  bereits  zusandte,  durch  diese  unsere
Schriften  zum  lebendigen  Verkehr  einzuladen.  Andere  Vereine
und  Institute  wird  Referent  später  namhaft  machen.
Mögen  Sie  verehrte  Herren  über  diesen  Antrag  resp.  Bitte
des  Referenten  günstig  abstimmen!
            
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