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angefangen habe bei den Ebenen der Molosser, bei den Rücken
Dodona’s, wo der Sitz des thesprotischen Jupiter mit der sprachbegabten
Eiche. Dejanira 1 ) sagt in den Tracbinierinnen, die alte
Eiche von Dodona habe dem Hercules das Ende seiner Arbeiten
aus zwei Tauben verkündet.
Achilles ruft bei Homer 3 ) Jupiter an: den Dodonaeischen,
Pelasgischen, der ferne im eisigen Dodona; Ulysses 3 ) geht nach
seiner Rückkehr nach Dodona, um aus der hochstämmigen Eiche
Jupiters Willen zu erfahren.
Aeneas zog von Ambrakia aus zu Lande nach Dodona, und
brachte Gefässe von Erz dem Jupiter zum Opfer, von denen nach
Dionys von Halicarnass 4 ) einige mit den Namen in alter Schrift
noch vorhanden.
Als Pyrrhus 5 ), der Sohn des Achilles, während des trojanischen
Krieges Thessalien verlor, kam er nach Dodona, fragte
das Orakel, welches ihm rieth, sich in Epirus niederzulassen;
dessgleichen schickten dieCalydonier °), Crösus 7 ), die Athener 8 )
nach Dodona; den letztem antwortete das Orakel: Jupiter und
Dione Opfer zu bringen; der letzte der bekannt gewordenen
Orakelsprüche Dodona’s wurde dem Molosser Fürsten Alexander 0 ),
Schwager Philipp’s von Makedonien ertheilt, welcher auf die Voraussagung
von dessen im J. 326 n. Chr. in Italien erfolgtem Tode
gedeutet werden konnte.
Ortsangaben von Dodona.
Die schöne Beschreibung, dieHesiod 10 ) von demThale in seinem
Gedichte „die Heldenfrauen (jöocai)” entwarf, in dem Dodona
lag, hat uns der Scholiast zu Sophocles Tracbinierinnen
aufbewahrt:
') Sophocles Trach. V. 16S. lfifl.
-) Ilias II. 233.
3 ) Odyss. VII. 328.
4 ) Antiq. Rom. I. 58.
5 ) Justin XVII. 3.
°) Pausanias Achaia VII. 21.
7 ) Herodot 1. 46.
8 ) Demosth. in Midiam. 611.
°) Strabo VI. p. 256.
10 ) Hesiod. Fragin. Oxonii 1737, p. 207. 208. Strabo VII. 505. 2.
Sit/.b d. philos. - histor. CI. Jahrg. 1850. II. Bd. I. u. II.Heft.
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