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wissen Gattung, vielleicht ein solches, wie es bei feierlichen
Gelegenheiten gesungen wurde, bezeichnet wird.
Das Gedicht ist von sehr bedeutender Länge, die schon
früher gedachten Rauderklärungen. finden sich jedoch nur im Anfänge
desselben, so dass ich den ganzen übrigen Theil nur
äusserst unvollkommen verstehe, und mich für jetzt auf die
Erklärung dieses Anfangs beschränken muss. Der Inhalt des mir
Verständlichen ist folgender:
Eine Person, welche hier bloss als „der einsam Wohnende”
bezeichnet wird, spricht einige Worte des Gebetes, und tritt
dann hinaus zu der Stelle, wo vor der Stadt ein Felsen sich
erhebt. Auf dem Gipfel des Felsens wälzt sich mit Getöse der
Donnerdrache (d. i. nach der Vorstellung dieser Völker der
Donner selbst) und zieht die äussere Stadt in den Bereich seines
Schattens. Da er nur kurze Zeit verweilt, so zittert für
die Dauer seiner Anwesenheit die äussere Stadt vor Freude.
Zugleich kommt im Innern des Hauses oder des Pallastes von
dem Götterschwert der Glanz des Feuers, und die versammelten
Aino setzen sich mit Geräusch. In der Stille, welche hierauf
folgt, suchen sie die Gottheit, welche ihnen Befehle gibt, und sehen
die mit goldgestickten Gewändern bekleidete Göttin. Der Anfang
des Gedichtes lautet:
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