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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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wissen  Gattung,  vielleicht  ein  solches,  wie  es  bei  feierlichen
Gelegenheiten  gesungen  wurde,  bezeichnet  wird.
Das  Gedicht  ist  von  sehr  bedeutender  Länge,  die  schon
früher  gedachten  Rauderklärungen.  finden  sich  jedoch  nur  im  Anfänge ­
  desselben,  so  dass  ich  den  ganzen  übrigen  Theil  nur
äusserst  unvollkommen  verstehe,  und  mich  für  jetzt  auf  die
Erklärung  dieses  Anfangs  beschränken  muss.  Der  Inhalt  des  mir
Verständlichen  ist  folgender:
Eine  Person,  welche  hier  bloss  als  „der  einsam  Wohnende”
bezeichnet  wird,  spricht  einige  Worte  des  Gebetes,  und  tritt
dann  hinaus  zu  der  Stelle,  wo  vor  der  Stadt  ein  Felsen  sich
erhebt.  Auf  dem  Gipfel  des  Felsens  wälzt  sich  mit  Getöse  der
Donnerdrache  (d.  i.  nach  der  Vorstellung  dieser  Völker  der
Donner  selbst)  und  zieht  die  äussere  Stadt  in  den  Bereich  seines ­
  Schattens.  Da  er  nur  kurze  Zeit  verweilt,  so  zittert  für
die  Dauer  seiner  Anwesenheit  die  äussere  Stadt  vor  Freude.
Zugleich  kommt  im  Innern  des  Hauses  oder  des  Pallastes  von
dem  Götterschwert  der  Glanz  des  Feuers,  und  die  versammelten ­
  Aino  setzen  sich  mit  Geräusch.  In  der  Stille,  welche  hierauf
folgt,  suchen  sie  die  Gottheit,  welche  ihnen  Befehle  gibt,  und  sehen
die  mit  goldgestickten  Gewändern  bekleidete  Göttin.  Der  Anfang
des  Gedichtes  lautet:

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