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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 59. Band, (Jahrgang 1868)

Iter  Gallieum.

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und  Sonnabend)  10  —  4,  (6—9);  Marseille  täglich  9  —  12,  2  —  4,
(7—10);  Nimes  11—3;  Montpellier  Universitätsbibliothek
(ausser  Mittwoch)  12—4,  (6—8),  Stadtbibliothek  (ausser  Donnerstag) ­
  11—3  (6  !/ a —9);  Toulouse  (ausgenommen  Montag)
10  —  3;  T  ours  (ausgenommen  Montag  und  Samstag)  12—4;  Angers ­
  10—4;  Alen$on  12—2;  Chartres  Montag,  Mittwoch,
Freitag  11—3.  Über  die  Entstehung  der  Bibliotheken  u.  s.  w.  verweise ­
  ich  auf  Haenel  und  die  gedruckten  Kataloge.  Die  Lokale  anzugeben ­
  ist  überflüssig,  da  man  sie  in  jedem  Gasthofe  erfahren
kann.  —  Das  Zweite  ist  die  Liebenswürdigkeit,  nicht  genug
zu  rühmende  Gefälligkeit  und  Zuvorkommenheit,  mit
welcher  man  von  Seiten  der  Bibliothekare  wie  überhaupt ­
  der  Beamten  aufgenommen  und  behandelt  wird.
Man  holt  ohne  jede  Beschwerde  auf  die  leiseste  Bitte  eine  Handschrift, ­
  ein  Buch  um  das  andere  herbei.  Hierdurch  wird  ersetzt,  was
man  sonst  bitter  empfände,  die  in  einzelnen  Bibliotheken  nicht  für
den  Mann  der  Wissenschaft  berechnete  Vorschrift,  nur  stets  eine,
höchstens  zwei  Handschriften  zu  geben.  Indessen  hat  man  mir  allenthalben, ­
  wo  ich  es  nöthig  batte,  die  Benutzung  an  Tagen  und  zu
Stunden  gestattet,  wo  die  Bibliothek  geschlossen  ist,  so  dass  ich  bisweilen ­
  von  8  bis  6,  10  —  6  arbeiten  konnte.  Und  doch  mussten  so  jene
Männer  ihre  Zeit  opfern,  welche  mehrfach  das  Amt  nur  als  Ehrenamt ­
  ohne  Besoldung  bekleiden.  Aber  auch  brieflich  ertheilte  man
mir  Auskünfte,  so  dass  es  möglich  war,  die  Zeit  aufs  beste  zu  benutzen. ­
  Diese  Reise,  insbesondere  wenn  ich  bedenke,  mit  welchen
Schwierigkeiten  man  anderwärts  bisweilen  zu  kämpfen  hat,  gehört
zu  den  schönsten  Erinnerungen  meines  Lebens.  Und  so  sage  ich  aus
vollem  Herzen  den  aufrichtigsten  Dank  allen  Vorständen  der  besuchten ­
  Bibliotheken,  insbesondere  Mr.  Patru  in  Genf,  Mr.  Robert
Conservateur-adjoint  in  Grenoble,  Mr.  Bar  res  Bibi,  von  Carpentras,
M.  Küh  nholtz-Lor  dat  Prof,  et  Bibi,  de  la  faculte  de  med.  von
Montpellier,  Mr.  Paulin  Blanc  Gons,  de  la  bibl.  du  musee  Fahre  daselbst, ­
  Mr.  Lemarchand  Cons.  adjoint  von  Angers,  Mr.  Da  ul  ne
Bibi,  von  Alen^on.  Zu  ganz  vorzüglichem  Danke  bin  ich  verpflichtet
Mr.  Aug.  Deloye  Cons.  de  la  bibl.  et  du  musee  Calvet  zu  Avignon,
Mr.  Dorange  Bibl.  von  Tours,  Mr.  de  Mianville  President  des
conservateurs  de  la  bibl.  de  Chartres  und  den  übrigen  Herrn  Conser-Sitzb.

  d.  phil.-hist.  CI.  LIX.  Bd.  IV.  Hft.

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