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Florentinu
minder wichtigen einen geringeren psychischen Anstoss, dem zufolge
die Muskeln die Sprachorgane nicht in die entsprechend nöthigen
Stellungen bringen und dadurch anstatt der beabsichtigten die flüchtigeren
Laute niederer articulatorischeri Stufe hervorgebracht und
gehört werden; in der Richtung « — o (e, e), u (Li); z.B. potere—
putere; mOrire — murire; vei—vii e (aste) -i; romanu — ramamr,
ne dai — nt se da — nt d da. nil da, ni i da vi Je da:
ebenso: ve lud. — vi se (l, i, o, le) lad; etc.
4. Ebenso wurden die Lippen nicht geschlossen und blieb nur
der Mechanismus des Vocals u: habent — au, faber— fattru.
5. Mit dem Fortschritt der Bildung der Seele steigt auch die
Raschheit ihrer diesbezüglichen Functionen; sie eilt beständig dem
folgenden ihr wichtigeren Momente zu, und da überfliegt sie die ihr
unwichtigen ohne den Muskeln Zeit zu gönnen, die Sprachorgane
wenn auch entsprechend dem geringen psychischen Anstoss nur in
die ihrer indifferenten articulatorisch nächstfolgenden Stellungen zu
versetzen. Ja sie versäumt gänzlich, auch nur irgend einen psychischen
Anstoss zu gehen. Die natürliche Folge hievon ist, dass die
Muskeln die Sprachorgane gar nicht in die entsprechenden Stellungen
versetzen. Dies ist der wirkliche Vorgang des „Laut-Ausfalls“, der
„Laut-Verstummung“, der „zerstörenden Wirkung des Accents“.
Die Grammatik kann darüber nicht besonders erfreut sein: aber der in
Bildung begriffene Geist eilt seines Weges mit potenzirter Schnelligkeit
und zerstört wirklich die ihn in seinem höheren Fluge hemmenden
Hindernisse. Beispiele sind hier überflüssig. Alle europäischen
und sonstigen Cultursprachen zeugen hiefür in glänzender Weise.
6. Der Übergang der Sprachorgane aus einer Stellung in die
andere ist ein continuirlicher; wenn nun während dieses Überganges
das Tönen fortgesetzt und so auch gehört wird, so kann es geschehen,
dass dieser Übergangslaut als ein bestimmter Sprachlaut unterschieden,
angesehen, und später bewusst articulirt werde, so aus der
indifferenten und aus der Stellung der labialen p, b,f,v,m, in die des e
tritt die Übergangsstellung des i, in die des o die Übergangsstellung
des ii; eben so aus der Stellung des u — © — a, a — ©— u; i— * — e,
i—e — a;etc. Z. B. biet, pie!e,fiera,vierme,miere, ital .pUu,buono,
fuori, vuole, mUore; miine, piine („Daciea“ bei Pelimon) etc.
Eben so kann der Laut, in welchem die deutlich vernehmbar
auszusprechenden Consonanten „explodiren“ als normaler Vocal