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scliiisseln verfertigen. Die übrigen Gegenstände aus Gold lassen sich
hiernach bemessen *).
Tao-hoei war ein Eingeborner von Peng-tsching. Sein Grossvater
Yen-tschi und sein Vater Tschung-tö dienten mit ihm gemeinschaftlich.
Zu den Zeiten des Kaisers Ming wurde er de r mittlere der
Leibwächter der Ahtheilung der Thüren und zugleich Pferdewäscher
des Nachfolgers. Sein Haus war angesehen und reich. Seine Güter,
Wohnhäuser, Berge und Teiche, seine Buhlerinnen und Kebsweiber,
die Haltung und die schönen Künste zeigten das Höchste in ihrer Art.
Er hatte eine geliebte Buhlerin, Namens Tschin-yö-tschü, die
der Kaiser Ming begehrte. Als Jener sie ihm nicht gab, entriss sie
ihm der Kaiser mit Gewalt. Hoei stiess Worte des Unwillens aus.
Der Kaiser hiess die Inhaber der Vorsteherämter unbegründeter
Weise an dem Hofe eine Meldung machen. Er setzte ihn in das Gefängniss
und wollte ihn tödten. Nach einigen Nächten war das Haar
der Schläfe Hoei’s durchaus weiss. Er entkam dem Tode und wurde
zum beständigen Vermerker des Vorstehers der Schaaren ernannt.
Kaiser Ming schoss in der Wildniss de.r Umgebung Fasanen und
wurde durstig und müde. Hoei fand eine grüne frühreife Melone und
reichte sie dem Kaiser. Der Kaiser zerschnitt sie vor ihm und verzehrte
sie. Er wurde ihm sehr gewogen. Bei dem Eintritte in Tsi
wurde Hoei dreimal im Amte versetzt und dann zum mittleren Gehilfen
des kaiserlichen Vermerkers ernannt. Das fünfte Mal wurde er
der oberste Buchführer der Abtheilung der Krieger 3 ).
Han-wu, der stechende Vermerker von Ying-tscheu, machte
sieben kostbare Betten und Matten von Elfenbein zum Geschenk. Der
Kaiser sagte in einer höchsten Verkündung: Einst verbrannte Kaiser
Wu von Tsin die Pelze aus Fasanenköpfen. Ich, der Kaiser, habe
dieses immer gutgeheissen. Jetzt ist dasjenige, was Wu zum Geschenk
macht, ebenfalls von dieser Art. Merkwürdige und schöne
Gegenstände verderben die einfachen Sillen. Man kann cs seinem
Hause zukommen lassen s).
*) Das Buch der Tsi.
3 ) Das Buch der Tsi.
3) Das Buch der späteren Wei.