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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 59. Band, (Jahrgang 1868)

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P  f  i  7,  in  a  i  e  r

Ho-sehao  war  stolz,  verschwenderisch  und  that  vornehm.  Er
hatte  ebenfalls  die  Sitten  des  Vaters 1 ).  Seine  Kleider,  Pelze  und
Spielzeuge  waren  eine  grossartige  Sammlung  des  Alten  und  Neuen.
Für  seine  Mahlzeit  musste  er  alle  Kostbarkeiten  und  Seltenheiten  der
vier  Gegenden  verwenden.  Was  in  einem  einzigen  Tage  herbeigesehafl’t
  wurde,  betrug  bis  zweimal  zehntausend  Stücke  Kupfermünzen.
In  den  Erörterungen  der  Zeit  hielt  man  dafür,  dass  die  grossen
Obrigkeiten  und  die  kaiserlichen  Tafeln  diesem  nichts  hinzufügen
konnten 2 ).
Yang-tschi-schü  kochte  in  den  Monaten  des  Winters  Wein.  Er
hiess  die  Menschen  Krüge  in  die  Arme  nehmen  und  wechselte  augenblicklich ­
  wieder  mit  den  Menschen.  Der  Wein  war  schnell  fertig  und
sein  Geschmack  war  gut  3).

Als  Jin-kai  der  Lenkung  verlustig  wurde,  ergab  er  sich  dem
Weine  und  trieb  es  auf  das  Ausserste  mit  den  Leckereien.  Ho-sehao
hatte  bestimmt,  dass  für  ihn  allein  in  einem  Tage  um  zweimal  zehntausend ­
  Kupferstücke  verabreicht  werden  müsse.  Kai  that  es  endlich
Schao  zuvor 4 ).
Siii-tschen-tsehi  verstand  sich  auf  die  schuhhohen  Schrifttafeln.
Sein  Ton  und  seine  Rede  waren  fliessend  und  prächtig.  Unter  den
vornehmen  Verwandtschaften  des  Hofes  und  den  Gewaltigen  war
Niemand,  der  in  Grossartigkeit  der  Erzeugnisse  und  der  Beschäftigung ­
  des  Hauses,  hinsichtlich  der  inneren  Häuser  und  Wohnhäuser,
der  Giirlen,  Teiche  und  kostspieligen  Vergnügungszüge  ihn  erreichte.
Hinsichtlich  der  Trefflichkeit  der  Kunst  und  der  Musik  überragte  er
seine  Zeit.  Die  Beflissenen  seines  Thores  waren  über  tausend.  Dieselben ­
  waren  die  Söhne  reicher  Leute  der  drei  U.  Sein  Aussehen  und
sein  Wesen  war  äusserst  zierlich,  seine  Kleidung  fein  und  glänzend.
So  oft  er  eintrat,  austrat  oder  einen  Vergnügungszug  unternahm,
Iiess  er  die  Gasse  tünchen  und  sie  mit  Mörtel  füllen.  An  regnerischen ­
  Tagen  liess  er  alles  auf  die  Rückseite  der  Wagen  laden.
*)  Der  oben  erwähnte  Ho-tseng-.
2 )  Das  Buch  der  Tsin.
3 )  Das  Buch  der  Tsin.
*)  Das  Buch  der  Tsin.
            
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