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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 59. Band, (Jahrgang 1868)

Darstellung'  der  altinailändisehen  Mundart  nach  ßonvesiiTs  Schriften.

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aas  cj  wird  z  (scharf  auszusprechen):  fazo  E  129  ke  tu  fuzi
B  781  el  faza  B  38  fazamo  E  308  fazano  D  61,  noza  M  175,
plaza  H  198
4.  Das  i  wird  zu  l  (§.  38):  eo  deblo  A  202  eo  debia  H  78
ke  tu  dibli  A  232  el  debia  B  675  deblan  B  245,  saplan  B  221.
109.  In  welchen  Personen  ist  nun  der  Ableitungsvocal  berechtigt? ­
  Nach  dem  Lateinischen  in  der  1.  Sing,  des  Indic.  und  im
ganzen  Conj.  für  alle  betheiligten  Conjugationen;  in  der  3.  Plur.
Praes.  Ind.  blos  für  die  III.  und  IV.:  fac-i-unt  ven-i-unt,  aber
vid-ent.  Im  Ital.  wo  unt  zu  ausschliesslicher  Geltung  gelangte,  zeigt
sich  der  Vocal  auch  bei  Verben  der  II.  thätig;  nicht  bloss  muojono
vengono  sondern  auch  giacciono  sogliono  veggono,  gleichsam  jaciunt
soliunt  vidiunt.  In  unserer  Mundart  dagegen,  wo  die  Form  ent  für
alle  Conjugationen  gilt,  erlischt  die  Thätigkeit  des  Vocals  auch  hei
Verben  der  III.  und  IV.  :  nicht  blos  puren  D  306  plctsen  B  278
teneno  B  246  voleno  B  64  (ital.  pajono  piacciono  tengono  vogliono)
sondern  auch  veneno  H  43  (lat.  veniunt).  In  der  1.  Plur.  Ind.  ist  im
Lat.  kein  Ableitungsvocal  zu  treffen:  in  unserer  Mundart  finden  wir
ihn  in  hablemo  D  313  (habemus),  vojemo  B  846  (*  vol-emus).
Eben  so  verharrt  das  i  von  salio  in  assalie  A  435  (assalit).  Endlich
sind  die  Imperative  habli  D  195  sapli  A  413  (habe,  sapej  zu
bemerken,  wo  ebenfalls  der  Ableitungsvocal  nur  kraft  der  Analogie
sich  eingefunden  hat.  Bei  Formen  wie  vezo  B  276  vezano  D  118
preveza  B  191,  olza  E  167  olzan  D  464  ist  nicht  nöthig,  Einfluss
des  Bindevocals  (dj  —  z)  anzunehmen,  da  schon  d  an  und  für  sich
zu  *  wird.  Eben  so  wenig  in  fuzo  H  97  (dem  fugo  H  100  zur  Seite
steht),  da  schon  der  Infinitiv  fuzere  lautet.  Endlich  sind  einige  Präsensformen ­
  aus  Verben  mit  dem  Charaeteristicon  d  zu  erwähnen,
bei  welchen  gutturales  g  eintritt.  So  zuerst  vego  A  265  (neben  dem
eben  erwähnten  vezo).  Dieses  kann  mit  ital.  veggo  verglichen  werden;
dj  —  dg  =  gg.  Wie  ist  crego  A  13  zu  deuten?  Soll  credio  credjo
zu  Grunde  gelegt  oder  Ausfall  von  d  und  Ausfüllung  des  entstandenen ­
  Hiatus  credo  creo  crego  angenommen  werden?  Letztere  Deutung ­
  passt  auch  am  besten  für  olciga  B  1023  (occidat).
Imperfect.
110.  Dare  und  stare  setzen  im  Stamme  e  statt  a:  el  deva
B  215  devano  B  263,  eo  steva  L452  el  steva  B  452  stevano  B  836
            
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