Geschichtliches über einige Seelenzustiinde und Leidenschaften.
309
die Spitze der Veränderung der Erlässe. Ein Mensch begab sieb zu
ihm in das Nachtlager, was nicht innerhalb der gemessenen Zeit
geschah. Tse-I zündete eine Kerze an, setzte sich in schwebender
Stellung und verkehrte mit ihm bei dem Lichte. In seinen Augen
drehte sich nicht der Augapfel, seine Knie rückten nicht von der
Stelle J ).
Yen-kuang wird auch mit dem Namen Tsün genannt. Der
Kaiser führte ihn hei sich ein und erörterte mit ihm Streitfragen. Er
war mit ihm seit langen Tagen bekannt, und er legte sich dabei gemeinschaftlich
mit ihm nieder. Kuang legte seinen Fuss über den
Bauch des Kaisers. Am folgenden Tage machte der grosse Vermerker
an dem Hofe eine Eingabe, worin er sagte: Der gastende Stern verletzt
den Sitz des Kaisers sehr hastig. — Der Kaiser sprach: Es war
bloss mein alter Bekannter Yen-tse-ling, mit dem ich mich gemeinschaftlich
niederlegte a ).
Als Lo - han sich in Siuen - wu befand, sass er unter den
Menschen. Zwischen ihm und anderen Menschen fand ein gegenseitiges
Erkennen statt. Han sprach mit unveränderter Miene: Diejenigen,
die ich erkenne, sind schon viele. Ich will euch nicht weiter
belästigen s).
Wang-tse-yeu war hei Hoan-wen für die Wagen und Reiter
Einer von Dreien in dem Kriegsheere. Der Mann des Geschlechtes
Hoan sagte zu dem Manne des Geschlechtes Wang: Du befindest
dich schon lange in dem Versammlungshause. Wir müssen jetzt Ordnung
machen. — Der Mann des Geschlechtes Wang gab anfänglich
keine Antwort. Er blickte gerade zur Höhe, bildete mit den Händen
Brett und Balken für die Wangen und sagte dann: Die Länder der
westlichen Berge erscheinen an dem Hofe. Sie bewirken, dass das
Weiter heiter ist 4 ).
*) Die Erörterungen über die Einrichtung der Dinge.
3 ) Die Verzeichnisse der Vorbilder von Kuei-ki.
3 ) Der Wald der Worte.
4 ) Die Gespräche des Zeitalters.
21*