Geschichtliches über einige Seelenzustände und Leidenschaften.
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Yen-tse schlug sich auf die Hüfte, blickte zum Himmel empor
und lachte laut. Er sprach: Welch’ eine Freude ist das Trinken des
heutigen Tages!
Der Fürst zürnte und sprach: Warum lachst du?
Jener antwortete: Der feige Landesfürst ist ein einziger, der
schmeichelnden Diener sind drei. Desswegen lachte ich laut.
Der Fürst schämte sich und sprach von etwas anderem •)•
Ki-tseliä entfernte sich ausSiü und kehrte heim. Als er auf dem
Wege wandelte, begegnete er einem Manne, der im fünften Monate
des Jahres in einen Pelz gekleidet war und Brennholz sammelte. Zur
Seite des Weges befand sich ein herabgesunkenes goldenes Gefäss.
Ki-tschä sah es. Plötzlich, ohne sich zu besinnen, wendete er sich
zurück und sprach zu dem Holzleser: Komm und nimm dieses Gold.
Der Holzleser sprach: Warum, o Gebieter, ist dein Beginnen
hoch? Warum ist dein Blick nach unten gerichtet? Ich trage im
fünften Monate des Jahres einen Pelz und sammle Brennholz. Sollte
ich da einer sein, der das Gold aufliest?
Ki-tschä schämte sich bei dieser Rede. Er stieg von dem Wagen,
bezeigte dem Manne seine Hochachtung und sprach: Warum sind
deine Kleider gemein, deine Worte aber zierlich? Wie lautet dein
Geschlechtsname?
Der Holzleser sprach: Ein oberflächlich beobachtender Kriegsmann,
wozu brauchte man diesem den Geschlechtsnamen und den
Jünglingsnamen zu sagen?
Ki-tschä zeigte in seiner Miene Beschämung 2 ).
Das Heer von U drang in Ying. Nachdem Kö-liü eine Gemahn
genommen, gelangte er wieder zu Pe-ying. Pe-ying ist die Tochter
des Fürsten Khang von Thsin, die Gemalin des Königs Ping, die
Mutter des Königs Tschao. Pe-ying hielt in der Hand ein blosses
Schwert und sprach: Ich habe gehört: der Himmelssohn ist das
Wahrzeichen der Welt. Die Lehensfürsten sind das Vorbild eines
*•) Der Frühling- und Herbst Yen-tse’s.
2 ) Der Frühling- und Herbst von U und Yue.