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P f i z in a i e r
Tschü-tschung führte den Jünglingsnamen Khiü-yung und
stammte aus Nan-ngan. In seiner Jugend handelte er mit Entschlossenheit,
hatte ein ruhiges Benehmen und wenige Wünsche. Er liebte
das Lernen, war aber arm. Er beschäftigte sich gewöhnlich mit
Ackern und Pflanzen. Sein Nachbar verlor einst ein Kalb. Er
erkannte das Kalb Tscbung’s als das seinige und nahm es mit nach
Hause. Später fand er das Kalb unter einem Baume. Er war sehr
beschämt und gab Tschung das Kalb zurück >).
Das Pferd, welches Yü-liang ritt, hatte einen glänzend weissen
Scheitel. Yin-hao war der Meinung, dass es dem Besitzer nicht von
Nutzen sein werde und gab Liang den Rath, es zu verkaufen. Liang
sprach: Warum sollte ich, was mir selbst nicht genehm ist, auf
andere Menschen übertragen? — Hao schämte sich und zog sich
zurück 2 ).
Wang-kung war einst bei einem Feste in dem Hause des Vorstehers
der Pferde Tao-tse. Der oberste Buchführer Sie-scbl sang für
ihn ein Lied von U. Kung sprach: Wenn man in der wichtigen
Stellung an dem Rande zur Rechten sich befindet, wenn man an dem
Sitze eines Hausministers und Reichsgehilfen sich versammelt,
ergeht man sich da in den Tönen einer ungeheuerlichen Gewohnheit?
— Alle zeigten in ihrer Miene Beschämung s).
Fürst King Hess an der Nordseite des Thai-san Wein auftragen.
Als man sich des Weines freute, blickte der Fürst nach allen vier
Seiten, seufzte und weinte mehrere Male und sprach: Werde ich von
diesem blühenden Reiche mich entfernen und sterben?
In seiner Umgebung waren drei Menschen, welche weinten.
Sie sprachen: Wir sind unbedeutende Menschen, aber es wird uns
noch immer schwer fallen, zu sferben. Um wie viel mehr ist dies der
Fall bei dem Fürsten!
Das Buch der Tsin.
3 ) Das Buch der Tsin, in den Überlieferungen von Yü-liang.
3 ) Das Buch Tsphung-hing von Tsin.