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P f i l ni a i e r
dritter in den Wagen zu setzen. Sie hiessen Khung-tse in dem
nächsten Wagen umherfahren und sich zu dem Markte begehen.
Khung-tse schämte sich desshalb. Yen-klu sprach: Warum schämst du
dich, o Meister? -— Khung-tse sprach: Das Gedicht sagt:
Ich sehe, dass du neu vermält bist, und erfreue dadurch mein
Herz.
Seufzend setzte er hinzu: Ich habe noch Keinen gesehen, der
die Tugend so geliebt hätte, wie man das Vergnügen liebt *).
Kaiser Wen war an einem Geschwüre erkrankt. Teng-thung
saugte es dem Kaiser. Der Kaiser batte keine Freude. Er fragte
ruhig: Wer ist derjenige, der mich in der Welt am meisten liebt?
— Thung sprach: Es ist vor allen der Nachfolger. — Der Nachfolger
trat ein und erkundigte sich wegen der Krankheit. Der Kaiser
hiess den Nachfolger das Geschwür benagen, doch dieser gab durch
seine Miene zu verstehen, dass ihm dies unmöglich sei. Nachträglich
erfuhr er, dass Thung es dem Kaiser benagt habe. Der Nachfolger
schämte sich und hegte seitdem im Herzen Hass gegen Thung a).
Tschi-pü-I war ein Eingeborner von Nan-yang. Er wurde ein
Leibwächter und diente dem Kaiser Wen. Unter denjenigen, welche
mit ihm dasselbe Haus bewohnten, war Einer, der sich zur Heimkehr
meldete und aus Versehen das Gold eines mit ihm in demselben
Hause wohnenden Leibwächters mit sich fortnahm. Nachdem
dies geschehen, bemerkte der in demselben Hause wohnende Leibwächter,
dass er das Gold verloren habe, und richtete die Gedanken
auf Pü-I. Pü-I sprach: Es mag sein. — Er kaufte das Gold und
leistete den Ersatz. Später erschien derjenige, der sich zur Heimkehr
gemeldet hatte, und gab das Gold zurück. Der Leibwächter war
sehr beschämt s).
Im Herbste des dritten Jahres des Zeitraumes Kien-schi (30 v.
Chr.) entstand unter dem Volke der Mutterstadt ohne Veranlassung
1 ) Die Worte der Häuser.
2 J Das Buch der Han.
Das Buch der Han.