Geschichtliches über einige Seelenzustände und Leidenschaften.
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Die auf dem Boden liegenden Leichname sind zwei, das fliessende
Blut verbreitet sich auf einer Strecke von fünf Schritten. — Hiermit
legte er die Hand an seinen Dolch, erhob sich, blickte den König an
und sprach: Jetzt wird dies der Fall sein.
Der König veränderte die Farbe, stützte sich auf die Knie und
sprach: Mögest du, o Meister, dich setzen. Ich bin schon darüber
aufgeklärt l ).
Thsin berief den Fürstensohn Wu-ki von Wei. Wu-ki ging
nicht, sondern liess durch Tschü-kiai ein Paar Rundtafeln überreichen.
Der König von Thsin gerieth in grossen Zorn und liess
Tschü-kiai in den Tigerzwinger setzen. Kiai riss die Augen auf und
blickte auf die Tiger. Seine Augenwinkel barsten, das Blut drang
hervor und benetzte die Tiger. Die Tiger wagten es nicht, sich zu
rühren a ).
Groll und Unzufriedenheit.
Khi-yen stand in der Reihe der neun Reichsminister, aberKurigsün-hung
und Tschang-thang waren kleine Angestellte. Als Hung und
Thang allmählich mit Yen auf gleicher Stufe standen, jedoch hinsichtlich
des Ansehens und der Verwendung ihn übertrafen, wurde das Herz
Yen’s beengt, und er konnte nicht umhin, auf sie mit Groll zu blicken.
Er begab sich zu dem Kaiser und sagte zu ihm: Du, unter dessen
Stufen ich stehe, verwendest deine Diener nur wie einen Haufen Brennholz.
Diejenigen, welche zuletzt kommen, befinden sich in der Höhe s).
Keng-kung, der Hiao-wei von Tschang-schui, wurde in Anklagestand
versetzt, weil er als Befehlshaber der Streitkräfte sich nicht
um die Angelegenheiten des Heeres gekümmert hatte. Er war lässigen
Sinnes und ergab sich den Leidenschaften. Er liess Falken fliegen,
Hunde rennen, wandelte umher und veranstaltete Spiele auf den
Wegen. Wenn die Hiung-nu’s erschienen, hatte er nicht den Muth,
auszurücken. Wenn er die Schrift der höchsten Verkündung erhielt,
*) Der Garten der Gespräche.
2 ) Die Überlieferungen von Kriegsmännern der Reihe.
Das Buch der Han.