Keltische Forschungen.
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Maeldomhnaigh, abbot of Tamhlacbt, died a. 937. The four
masters = Maeldomnach,
Ferdomhnäch (St.) a. 781. Mart. Dungal. Jun. 10.
Hier scbliesst sich seinem Wortstamme nach aus dem Verbrüderungsbuche
noch an :
Domnichio 65, 29 ssec. 8.
Dieser Name ist abgeleitet mit -ic *) wie Domnica (ancilla)
ssec. 8. Cod. Patav. Mon. boica 3, 439; ssec. 8. Trad. Wizzenb. n.
253, Dominica (mancip.) a. 572. Pard. n. 180, Dominions (colon.)
c. a. 499. Pard. n. 65; (mancip.) a. 814. Polypt. Massil. A. 1,
Cart. S. Vict. 2, 633, armorisch Dominic a. 868. Cart. de Redon
n. 225.
Das einfache Wort dumnus zeigen die Namen :
Julia Domna (Gemalin des Kaiser Septimius Severus, a. 209)
Steiner n. 618,
Dominia ssec. 9. Polypt. Rem. 49, 64. 52, 86 = Domnia,
der armorische Name Dominus a. 858. Cart. de Redon n. 126
= Domnius a ).
Dorbeni 71, 15 ssec. 8.
Herr v. Karajan bemerkt Fol. XLIV zu diesem Namen: „Ohne
Zweifel Trumvine, der als Bischof der Picten ums Jahr 673 bei
Beda Hist. eccl. 4, 12 und in Mabillon’s Annal. 1, 576 und 577 begegnet“.
Das hier Gesagte erlaube ich mir, trotz der Sicherheit, mit
der es auftritt, vollständig zu bezweifeln, und zwar schon desshalb,
weil kein Schreiber, am wenigsten ein irischer, der jedenfalls die
Mittheilung nach Salzburg gelangen liess, den Namen Trumvine in
Dorbene umgestaltet hätte. Doch noch ein anderer Beweis liegt
gegen diese Auffassung vor, und er lag für Herrn v. Karajan sehr
nahe. Die von ihm allzu oberflächlich benutzten „Collectanea de rebus
Albanicis“ enthalten den Namen des Abtes Dorbene nicht weniger
als fünfmal.
Dort findet sich p. 237 aus den Ann. Tigh. zum Jahre 713:
„ Dorbeni Cathedram Jae obtinuit et v mensibus peractis in Primatia
*) Siehe Agarizzo.
2 ) Vgl. Domnildis und Dominildis a. 814. Polypt. Massil. F. 13, G. 1. Cart. S. Vict. 2,
038. 639.