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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 59. Band, (Jahrgang 1868)

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M  u  s  s  a  f  i  a

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E  29  scuria  D  221,  strainudlii  N  69,  superbii  als  Plural  von  superbio
  D  379  *)•  In  incostro  H  191  enthält  sich  dagegen  die  Mundart ­
  der  in  der  Schriftsprache  üblichen  Einschiebung  des  i.
I  aus  betontem  e,  §§.  7,  9;  aus  unbetontem,  •§.  11;  aus
unbet.  u,  §.  33.
O.
26.  Betontes  ö  neigt  sich  zu  u;  vor  allem  im  Suffix  -osus  :
besogniusi  B  110,  necessitusi  B  176,  reliusi  B  191,  spagurusi
C  30,  vermenusi  B  237  neben  necessitoso  B  181  ,  glorioso  B  183,
voluntaoso  B  184;  dann  in  ascusi  C  29,  cum  A  40  (quomodo),
pluran  B  373.
27.  Betontes  o  bleibt  unverändert,  wird  also  nicht  zu  ao.  In
longo  B  468  widersteht  das  Positions-o  der  Veränderung  zu  u.
28.  Unbetontes  o  wird  zu  u:  gugar  E  205,  pustemn  B  258  ;
zu  e:  reonda  B  681,  seror  D  334.
29.  O  wird  zu  ol  in  olcir  B  705,  d.  h.  o  =  au  =  ol,  §.  4.
30.  Unbetontes  o  fällt  weg  in  dexnor  J  25,  verharrt  dagegen
in  le'vore  B  295.
Vor  m  statt  unbetontem  a,  §.  2;  statt  unbet.  e,  §.  10.
U.
31.  Ü  wird  zu  o  auch  in  Fällen,  wo  die  Schriftssprache  u  bewahrt.
Betontes:  dobio  A  242,  doe  B  337,  nomero  B  355,  soa  B  437,  toe
J  12.  Unbetontes:  simolator  B  21,  mansocta  G  54,  soperbia  A  122.
Ebenso  Positions-o:  adoltro  B  14,folmen  O  120,  ponzeQ  139  compongio
  B  385,  conzonzer  D  30;  in  unbetonter  Sylbe:  polzella  I  4  a ).
32.  Nicht  selten  findet  sich  dagegen  u,  wo  die  Schriftsprache
o  vorzieht,  ln  betonter  Sylbe:  multi  C  22  neben  molte  C  22,  pullt
M  67,  russi  G  72  neben  i'osso  G  76,  vidti  E  338.  In  unbetonter ­
  Sylbe:  miraculo  B  441,  tribulao  B  11;  abundantia  A  474
abundiava  B  667,  confundente  I  36,  dulcissimo  I  19  (aber
*)  H  179  donca  s'eo  tolio  dra  roba  per  quel  no  sont  eo  fiura  oder  wie  mir  die  Handschrift ­
  zu  haben  scheint  fuira.  Die  Bedeutung  kann  nur  „diebisch“  sein,  vgl.  D  215.
Ich  deute  das  Wort  aus  für,  erweitert  zu  furius.  Ist  damit  anima  fuja  bei  Dante
nicht  zu  vergleichen?  E  74  wüsste  ich  nicht  zu  entscheiden,  ob  peroersio  mit  eingeschobenem ­
  i  oder  perversio  zu  betonen  sei.
2 )  Hieher  gehört  auch  formento  B  612,  wo  das  u  ursprünglich  lang  war  (’frumcnlum),
durch  die  Metathese  aber  in  die  Position  trat.
            
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