Darstellung der altmailändischen Mundart nach Bonvesin's Schriften.
7
Lateinische das Vorbild gab, sondern auch in donca B 271 adoncu
B 328, insema B 484 (in-simul), imperpetua B 961, sema A 77,
(semel), volontera B 170 vontera A 286, und in dem adverbiell gebrauchten
Nomen mestera B 169. Auch omia A 95 ist zu bemerken.
E.
7. Betontes e wird zu i in candira B 679, sirn B 525, Benin
G 72. Auch aus nec wird ni B 529.
8. Betontes e wird nicht zu ie, sondern bleibt e: aleo A 262
(laetus), teil A 35, ven A 135. Eben so widersteht es der Veränderung
zu i vor Vocalen: deu B 148, eo B 465, meo I 19 neben
mia I 15.
9. Betontes e wird gerne zu i, wenn die folgende Sylbe ein i
enthält, eine Erscheinung, welche in der Declination und Conjugation
am deutlichsten zu Tage tritt, §§. 83, 96, 99, 102, 110, 114, 115.
10. Manches unbetonte e, welches in der Schriftsprache zu i
wird, bleibt unverändert. Langes e in den Präfixen de-: defende
B 68, delectava B 447, demanda B 710, se-: segura B 444. Kurzes
e im Präfixe re-: receveran B 158, repentio B 528, reposao B 538,
reprendeva B 528, revelao B 403, (in romasi E 39 wird c zu o
wegen des folgenden ni), dann in mejor B 207. Positions-e in preson
B 87, segnor B 446.
11. Weit seltener wird unbetontes e zu i, wo die Schriftsprache
bei e bleibt: Grigol ß 546, rezitai D 67 '), spicialmente
B 247 neben spec. B'274.
12. Unbetontes e fällt weg in adoltro B 14, desedrar D 381,
invedrisca B 94 (in-veter-), meltrix L 280, (merelricem), recovrao
A 82, sidradha G 65, (as-sideratu). Es verharrt dagegen
in aspere D 370, wird eingeschoben in pegero F 50.
13. Im Auslaute findet sich ursprüngliches e im Plurale der
Feminina der III. Declination, •§. 85, in manchen Verbalformen,
•§. 94, dann in anze E 149 denanze D 8 inanze B 42; auch in
inverse E 62.
14. Dieser besonders begünstigte Vocal vertritt sehr oft i,
•§. 15 —18 und 20; dann unbetontes o, §. 28; unbetontes n, $. 33.
’) Vgl. übrigens it. yittu neben yetto, wo c selbst unter dem Accente zu i wird.