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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 58. Band, (Jahrgang 1868)

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Pfizinaier

mich  lossageu.  Ich  schicke  sie  jetzt  fort.  —  Hiermit  schalt  er  sie  und
entfernte  sie.
Das  Buch  der  späteren  Han  von  Sie-sching  sagt:
Wang-tschung  führte  den  Jünglingsnamen  Tschung-jin  und
stammte  aus  Schang-yü.  In  seiner  Jugend  wurde  er  eine  Waise,  und
in  der  Gasse  des  Bezirkes  pries  man  seine  Elternliebe.  Er  kam  in  die
Mutterstadt,  wo  er  eine  Beschäftigung  übernahm.  Er  lernte  im
Grossen  und  erlangte  eine  weite  Übersicht,  wobei  er  sich  nicht  an
Abschnitte  und  Sätze  hielt.  Sein  Haus  war  arm,  und  er  besass  keine
Bücher.  Er  wanderte  gewöhnlich  zu  den  Marktbuden  von  Lö-yang
und  durchblickte  die  Bücher,  welche  daselbst  verkauft  wurden.  Was
er  einmal  mit  den  Augen  gesehen,  konnte  er  ohne  Umstände  auswendig ­
  hersagen.  Somit  war  er  bald  vielseitig  gebildet  und  in  allen
Fächern  des  Wissens  bewandert.
Dasselbe  Buch  der  späteren  Han  sagt:
Tschang-khai  führte  den  Jünglingsnamen  Kung-schao.  Er  ordnete ­
  den  alten  Text  des  Frühlings  und  Herbstes  des  Geschlechtes
Yen.  Die  Leute  von  dem  Thore  des  obersten  Buchführers  kamen,  um
ihn  zu  fragen.  Wagen  und  Pferde  erfüllten  sein  Thor.  Die  vornehmen
Verwandtschaften  erhoben  sich  und  warteten  in  den  Durchgängen,
indem  sie  von  den  hinüberziehenden  Gästen  einen  Nutzen  erwarteten.
Khai  verdross  es,  dass  dies  geschah.  Er  wanderte  ohne  Umstände
aus  und  ging  ihnen  aus  dem  Wege.  Sein  Haus  war  arm,  und  er  hatte
keinen  Erwerb.  Er  bestieg  gewöhnlich  einen  mit  einem  Esel  bespannten ­
  Wagen,  fuhr  zu  dem  Districte  und  verkaufte  Arzneiwaaren.  Wenn
er  so  viel  gelöst  hatte,  als  für  .seine  Nahrung  hinreichte,  kehrte  er
ohne  Umstände  in  die  Gasse  des  Bezirkes  zurück.
Die  Geschichte  der  Han  von  der  östlichen  Warte  sagt:
Die  Gattin  Fu-jung's  starb.  Er  war  arm  und  veranstaltete  kein
Leichenbegängniss.  Die  Menschen  des  Bezirkes  wollten  für  ihn  den
Sarg  und  die  Kleidung  herbeischaften.  Jung  wollte  dies  nicht  annehmeu
  und  sprach:  Die  Todten  des  Alterthums  warf  man  mitten  in
die  Wildniss.  Bei  der  Gattin  und  den  Kindern  kann  man  dies  thun.
—  Er  begrub  sie  einfach  in  die  Erde.
Dieselbe  Geschichte  der  Han  sagt:
Min-tschung-schö  lebte  in  Ngan-yi.  Er  war  alt  und  krank,  sein
Haus  war  arm,  und  er  konnte  sich  kein  Fleisch  kaufen.  Er  kaufte  sich
täglich  ein  Stück  Schweiusleber.  Die  Fleischer  wollten  es  ihm
            
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