Reichthum und Arm.uth in dem alten China.
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Geschlechtes Schi bereitete Mörtel aus Pfeffer und aus dem Mörtel
Schirme. Der Mann des Geschlechtes Wang baute Mauern aus Mörtel
von rothem Steinfett.
In der.neuen Einleitung wird gesagt:
Meng-hien-tse von Lu erkundigte sich als Gesandter in Tsin.
Han-siuen-tse bewirthete ihn mit Wein. Während des Trinkens
wechselte man dreimal die angehängten Glocken und Musiksteine.
Ohne dass man etwas wegzuschaffen brauchte, waren sie in
Bereitschaft.
Hien-tse sprach: Wie reich bist du!
Siuen-tse sprach: Ist dein Haus reicher oder das meinige?
Hien-tse sprach: Mein Haus ist sehr arm. Ich besitze zwei
Männer, 'Namens Yen-hoei und Thse-wu-ling. Diese zwei Männer
bewirken, dass mein Land und Haus ruhig, die hundert Geschlechter
einträchtig sind.
Als der Gast austrat, sprach Siuen-tse: Jener ist ein Weiser,
er hält den Besitz weiser Männer für Reichthum. Ich hin ein gemeiner
Mensch, ich halte Glocken, Musiksteine, Gold und Edelsteine für
Reichthum.
Khung-tse sprach: Meng-hien-fse’s Reichthum kann in dem
Frühling und Herbst offenkundig gemacht werden.
In dem Hinwenden zu dem Aufbewahrten(kuei-tsangj heisst es:
In der Höhe gibt es erhabene Erdstufen, in der Tiefe gibt es
grosse Teiche. Wie könnte durch diese Dinge der Gebieter vornehm
sein? Oder wie könnte durch die Kaufleute der Markt reich sein?
Das Werk Lie-tse sagt:
Der Mann des Geschlechtes Yii war ein reicher Mann von Liang.
Sein Haus war angefüllt, seine Kupferstücke und sein Metall waren
ohne Mass, seine Güter hatten nicht ihres Gleichen. Er stieg zu
hohen Stockwerken, blickte hernieder auf grosse Wege ')• Fr veranstaltete
Musik, setzte Wein auf und liess die Cilher in den Stockwerken
schlagen.
. Das Buch Kuan-tse sagt:
Wer sich mit den Wegen des Reiches befasst, muss die Menschen
bereichern. Sind die Menschen reich, so sind sie leicht in
Ordnung gebracht. Bei den Gebietern von neun und siebenzig Nach-Der
grosse Weg heisst der bei dem Opfer für den Himmel verwendete Wagen.
Sitzb. d. phil.-hist. CI. LV1II. Bd. II. Hft. 6