Reicbthum und Armuth in dem alten China.
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In (len Erwähnungen des Suchens der Götter heisst es ferner:
Tscheu-kien-si war arm und liebte die Wege des Gesetzes. Er
und sein Weib lagen in der Nacbt von der Feldarbeit ermüdet. Da
träumte ihm, dass der Fürst des Himmels herüber kam und ihn bedauerte.
Während er ihn ermahnte, war ausserdem Jemand, der die
Gaben verleihen sollte. Der Vorsteher der Einkünfte fasste einen
Beschluss und sprach : Über diesen Zeitpunkt hinaus dürfen diese
beiden Menschen nicht arm sein. Tsche-tsche-tse soll ihn mit tausendmal
zehntausend Kupferstücken beschenken. Tsche-tse ist aber
noch nicht geboren. Ich bitte, sie ihm leihen zu dürfen.
Der Fürst sprach: Es ist gut. — Mit Tagesanbruch erwachte
er und erzählte dieses.
Mann und Weib strengten jetzt ihre Kraft an und sorgten Tag
und Nacht für ihren Lebensunterhalt. Indem sie dies tliaten, erlangten
sie ein Vermögen bis zu einer Höhe von tausend Zehntausenden.
In früherer Zeit war ein Weib, das regelmässig zu Kien-si ging
und als Taglöhnerin in den Feldhütten arbeitete. Dieselbe war schwanger.
Im hochschwangeren Zustande ausgeschickt, gebar sie unter
dem Dache eines stillstehenden Wagens ein Kind. Ihr Herr begab
sich dabin, um es zu sehen. Er bedauerte es, weil es verlassen war
und Kälte litt. Er bereitete Reisbrei und nährte es.
Er fragte: Welchen Namen soll man deinem Kinde geben?
Das Weib sprach: Es wurde unter einem Wagen geboren. Mir
träumte, dass der Himmel zu ihm sagte: Dein Name ist Tsche-tse
(der Sohn des Wagens).
Kien-si besann sich jetzt und sprach: Mir träumte einst, dass
ich von dem Himmel Kupferstücke eintauschte. Ausserdem sagte mir
Jemand, dass er mir die Kupferstücke Tschang-tsche-tse’s leihe. Es
ist gewiss dieser Sohn. Die Güter müssen an ihn zurückfallen.
Seit dieser Zeit schwand sein Vermögen täglich und verringerte
sich. Als Tsche-tse erwachsen war, besass er grössere Reiclithiimer
als das H;ius Tscheu’s.
In denselben Erwähnungen des Suchens der Götter heisst es:
In der Mutterstadt Tschang-ngan lebte ein Mann von dem GeschlecbteTschang.
Derselbe weilte allein in dem Hause, als eine Taube
von aussen in das Haus flog und sich auf dem gegenüberstehenden
Bette niederliess. Dem Manne von dem Geschleclite Tschang war