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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 58. Band, (Jahrgang 1868)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r

Klafter  im  Umfange  hat.  Die  Fischer  sehen  daselbst  ein  goldenes
Rind,  das  aus  dem  Wasser  hervorkommt  und  sich  um  diesen  Felsen
windet.  Tscheu-ling-pu  von  I-hing  sah  einst  dieses  Rind  auf  dem
Felsen  schlafend  liegen.  Ihm  zur  Seite  befand  sich  eine  goldene  Kette
gleich  einem  Stricke.  Tscheu-pu  war  kühn  und  muthig.  Er  ging
hin,  verdeckte  dieses  Rind  und  hieb  die  Kette  ab.  Er  erlangte  davon
zwei  Klafter.  Sofort  war  er  durch  Güter  ausgezeichnet.
In  den  Erwähnungen  des  Suchens  der  Götter  heisst  es  :
Tschang-khiü  aus  der  Provinz  Wei  war  ursprünglich  reich.
Plötzlich  starb  er  und  der  Reichthum  verschwand.  Man  verkaufte  das
Haus  an  Tsching-ying.  Die  ganze  Familie  erkrankte  schwer.  Man
verkaufte  es  an  Ho-wen.  Wen  war  früher  allein  mit  einem  grossen
Messer  in  der  Hand  in  die  nördliche  Halle  getreten.  Auf  der  Drücke
sah  er  um  die  Zeit  der  ersten  Nachtwache  einen  Menschen,  der  über
eine  Klafter  mass.  Derselbe  trug  eine  hohe  Mütze  und  ein  rothes
Kopftuch.  Er  rief:  Dünne  Lende!  —  Die  „dünne  Lende“  gab
Antwort.
—  Warum  ist  hier  die  Luft  eines  Menschen?
Er  antwortete,  dass  Niemand  da  sei.  Jener  entfernte  sieh  sofort.
Wen  ging  zu  dem  Orte,  wo  man  sich  dem  Rufe  zugewendet
hatte.  Dabei  fragte  er:  Wer  ist  derjenige  mit  rother  Kleidung  und
Mütze,  dem  du  dich  zugewendet  hast?
Er  antwortete:  Es  ist  das  Gold.  Es  befindet  sich  unter  der
westlichen  Mauer  des  Hauses.
Er  fragte:  Wer  bist  du,  o  Gebieter?
Jener  antwortete:  Ich  bin  eine  Mörserkeule.  Ich  befinde  mich
jetzt  unter  dem  Herde.
Wen  grub  die  Stelle  auf  und  fand  dreihundert  Pfund  Goldes.
Er  verbrannte  die  Mörserkeule  und  gelangte  dadurch  zu  grossem
Reichthum.  Das  Haus  ward  rein  und  ruhig.
In  denselben  Erwähnungen  des  Suchens  der  Götter  wird  gesagt:
In  dem  Zeiträume  Yuen-khang  (60  bis  62  v.  Chr.)  hörte  man
in  dem  Hause  Yao-hoai’  s,  District  Liü,  plötzlich  aus  einem  Teiche
die  Stimmen  von  Hunden.  Als  man  nachsah,  fand  man  zwei  junge
Hunde,  ein  Männchen  und  ein  Weibchen.  Die  Ältesten  und  die  Greise
sagten:  Diese  heissen  mit  Namen:  Nashornhunde.  Wer  sie  findet,
wird  reich.
            
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