Rcichthum und Armuth in dem alten China.
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Der Vorfahr des Geschlechtes Jin von Siuen-khio war ein Angestellter,
der die Scheunen der Wege beaufsichtigte. Als Tlisin geschlagen
wurde, wetteiferten die Starken und Gewaltigen, sich des
Goldes und der Edelsteine zu bemächtigen. Das Geschlecht Jin allein
verbarg das Getreide der Scheunen in Erdhöhlen. Als Tsu und Han
einander in Yung-yang gegenüberstanden, konnten die Menschen
weder ackern noch säen, und der Scheffel Reis kostete zuletzt zehntausend
Kupferstücke. Das Gold und die Edelsteine der Starken und
Gewaltigen gelangten vollständig in den Besitz des Geschlechtes Jin.
Das Geschlecht Jin begründete dadurch seinen Reichthum.
Dasselbe Ruch der Han sagt:
Tausend Bäume von Ngan-yi Dattelbäume, tausend Bäume von
Yen und Tlisin Kastanienbäume, die Besitzer derselben stehen mit
den Lehensfürsten von tausend Thüren auf einer Stufe.
Das Buch der Han sagt ferner:
Lieu-te war freigebig und betheilte gerne in grossem Masstahe.
Wenn die Erzeugnisse seines Hauses einem Betrage von mehr als
tausendmal zehntausend Kupferstücken im Werthe gleich kamen,
beschenkte er damit seine Brüder und Gäste.
Das Buch der Han sagt:
Sse-tan erlangte alle Güter seines Vaters. Er selbst bezog
überdies sein Einkommen von der Stadt eines grossen Reiches. Er
wurde mehrmals belohnet und erhielt Geschenke im Gesammtwerthe
von tausend Pfunden Goldes. Seine Knechte und Sclaven waren
hundert an der Zahl. Die Kebsweiber in den rückwärtigen Gemächern
waren mehrere Zehende. In dem Inneren herrschte Verschwendung
und Regellosigkeit. Man liebte Speise und Tränk, man
trieb aufs äusserste die Freude an Leckereien, Tönen und Farben.
In dem Buche der Han heisst es:
Tschang-kuang, der Grosse der Mitte, richtete an den Kaiser
ein Schreiben, worin er sagte, dass Wang-schang und sein
Geschlecht Einfluss und Macht besitzen. Sein gesammtes Vermögen
betrage zehntausendmal Zehntausende. Die -zu seinem Hause gehörenden
Sclaven seien tausend an der Zahl.
Dasselbe Buch der Han sagt:
Kö-hoang wurde in der Eigenschaft eines grossen Hung-liü versetzt.
Der Kaiser besuchte mehrmals dessen Haus und^schenkte ihm
Gold und Seidenstotfe in grossen Mengen. In der Hauptstadt des
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