P f i z m a i e r
Lo war der Eingeborne einer Landstadt und ein Ältester der
Hirten. Tsing war die Witwe eines erschöpften Bezirkes. Die Behandlung,
die ihnen zu Theil ward, war einem Reiche von zehntausend
Wagen zum Trotz, ihr Name ward in der Welt offenkundig. Wie
sollte dies nicht des Reichthums willen geschehen sein?
Dasselbe Sse-ki sagt:
Wo man durch die Armuth nach Reichthum trachtet, ist der
Ackersmann weniger als der Handwerker. Der Handwerker ist weniger
als der Kaufmann. Buntes Stickwerk verfertigen ist weniger als
an die Thore des Marktes sich lehnen. Dies besagt, dass die letzten
Beschäftigungen die Tauschwaare des Armen sind. Der Reichthum
ist das, was der Mensch gemäss seiner inneren Eigenschaft nicht
lernt, was aber in Gemeinschaft offenkundig ist. Jetzt gibt es Menschen,
die Abgaben und Ehrengehalte nicht in Empfang nehmen, die
in Städte der Lehensstufe nicht eintreten, die aber mit solchen, bei
denen dies der Fall ist, zu vergleichen sind. In dem höchsten Befehle
heisst dies: ein einfaches Lehen.
Das Sse-ki sagt ferner:
Der Vorfahr Tscho-schi’s war ein Eingeborner von Tschao. Derselbe
wurde durch das Schmelzen des Eisens reich. Als Thsin das
Reich Tschao vernichtete, bestimmte man Tschö-schi zur Übersiedlung.
Tschö-schi wurde somit gefangen genommen. Er und seine
Gattin schoben auf dem Wege allein einen Handwagen und wandelten
zu dem Orte der Übersiedelung.
Unter den Gefangenen hatten wenige ein erübrigtes Gut. Sie
wetteiferten, in Begleitung der Angestellten einen nahen Ort zu
suchen. Sie erlangten durch Wahrsagung, dass sie sich in Kia-meng
niederlassen sollen. Bloss Tschö-schi sprach: Dieser Landstrich ist
schmal und unfruchtbar. Ich habe gehört, dass an dem Fusse des
Berges Min, unter den bewässerten Strecken Zehrwurzel wächst.
Bis zu dem Tode leidet man daselbst keinen Hunger. Das Volk und
die Handwerker vertauschen sie auf dem Markte. — Er verlangte
daher, dass man ihn in eine ferne Gegend übersiedeln lasse.
Man brachte ihn nach Lin-ngang, worüber er grosse Freude hatte.
Er hämmerte und schmolz sofort auf den Eisenbergen Metalle und
rechnete in seinen Unternehmungen auf das Volk von Tien und
Scho. Sein Reichthum war zuletzt so gross, dass er tausend Knechte