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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 58. Band, (Jahrgang 1868)

Beiträge  xur  Geschichte  der  Edelsteine  und  des  Goldes.

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mit  Gold.  Tun  zeigte  dies  seiner  Gattin.  Die  Gattin  sprach:  Du
sagtest  ursprünglich,  dass  du  dasjenige,  was  dein  Vorfahr  besessen,  abtreten ­
  wollest.  Ist  dieses  allein  etwas,  das  er  nichl  besessen  hat?  —
Tün  sprach:  Es  war  mein  Ernst.  —Er  nahm  das  Gold  mit  ihr  auf  die
Schultern  und  brachte  es  dem  älteren  Bruder  und  der  Schwägerin.

In  den  Denkwürdigkeiten  der  Provinzen  und  Reiche  heisst  es:
Das  Wohngebäude  Su-Ihsin's  befand  sich  in  Lö-yang,  in  der
Gasse  Jin-li.  Später  sah  Hien-nie  von  Wei-kao  daselbst  jede  Nacht
einen  hellrothen  Glanz.  Er  grub  an  der  Stelle  des  Glanzes  nach  und
fand  hundert  Pfunde  Goldes.  Eine  Inschrift  lautete:  Gold  des  Hauses
Su.  —■  Nie  gründete  damit  ein  Kloster.

Die  Geschichte  von  Lin-hai  sagt:
Der  Berg  der  weissen  Steine  ist  von  der  Stadt  des  Districtes
dreissig  Weglängen  entfernt.  Er  gewährt  von  weitem  einen  Anblick
wie  Schnee.  Auf  dessen  Höhe  befindet  sich  ein  See.  Man  erzählt  sich,
dass  dies  der  Ort  ist,  wo  goldene  Gänse  sich  versammeln.
Die  von  Tsching-tsi  verfasste  Geschichte  von  Tung-yang  sagt:
Der  Berg  Kin-tün  (der  Berg  des  goldenen  Ferkels)  liegt  drei
Meilen  südlich  von  dem  Districte  Khang.  Die  Greise  erzählen,  dass
ein  Mensch  daselbst  ein  goldenes  Ferkel  gefunden  habe.  Desshalb
gab  man  dem  Berge  diesen  Namen.
Die  von  Lieu-hin-khi  verfasste  Geschichte  von  Kiao-tscheu
sagt:
Das  bliithentragende  Gold  kommt  aus  Tschü-yai.  Es  ist  dasselbe,
welches  man  den  bunten  Schmuck  der  goldenen  Blumen  nennt.  Der
Schneeberg  liegt  im  Süden  von  Sin-tschang.  Ein  Mensch  fand  einst
auf  dem  Berge  einen  Klumpen  Goldes  gleich  einem  Masse  von  zehn
Ganting.  Er  verirrte  sich  auf  dem  Wege.  Als  er  zurückkehrte  und  das
Gold  an  den  ursprünglichen  Ort  legte,  war  es  ihm  möglich,  herabzukommen. ­

Die  Geschichte  von  Tsien-tang  sagt:
Im  Südosten  des  Districtes  liegt  der  Berg  Hien.  Die  Ältesten
und  Greise  erzählen  sich,  dass  man  daselbst  Gold  erntet.
            
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