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P f i z m a i e r
In denselben Überlieferungen von dem Landesherrn von Miao
heisst es:
Man nahm zehn Pfund Blei, legte es in ein eisernes Gefäss und
erhitzte es bei heftigem Feuer. Nachdem es dreimal aufgewallt, warf
man zehn Candarin neunmal sich drehender Blüthen in das Blei und
rührte es um. Es verwandelte sich augenblicklich in neun Pfunde
gelben Goldes.
In den Überlieferungen von den auswärtigen Reichen zu den Zeiten
von U heisst es:
In dem Reiche Sse-tiao verfertigt man goldene Betten.
Der Frühling und Herbst von U und Yue sagt:
U-tse-siü machte einen Angriff auf Tsu. Er kehrte zurück nach
Ll-yang. An den Ufern des Flusses Lai wollte er dem Weibe, das
sich selbst getödtet hatte, durch hundert Pfunde vergelten, aber er
wusste nicht ihr Haus. Er warf das Gold in den Fluss Lai und entfernte
sich. In dem Augenblicke kam eine alte Frau weinend herbei.
Sie sagte, sie sei die Mutter des Mädchens, nahm das Gold und entfernte
sich.
Die Überlieferungen von charakterfesten Frauen sagen:
Yö-yang-tse zog aus, um dem Lernen obzuliegen. Seine Gattin
Tsching-I schnitt sich das Haupthaar ab und verwendete es für ihre
Ausgaben. Später fand Yang-tse einen Kuchen verlorenen Goldes. Er
gab dieses seiner Gattin. Tsehing-I sprach: Ein Weisheitsfreund
befleckt seinen Wandel nicht durch Eigennutz. — Yang-tse schämte
sich und entfernte sich von ihr.
Das Weib des Geschlechtes Ju von Kuang-han ist die Gattin
Ju-tün’s. Tiin hatte alles, was er erhalten hatte, Felder und Ländereien,
Sclaven und Sclavinnen, ein Besitzthum im Werthe von dreihundert
Zehntausenden, seinem älteren Bruder überlassen. Für sich
selbst batte er eine Anzahl von mehreren zehn Morgen Gartengrund
abgeschnitten und zurückbehalten. Indem er daselbst eine Hütte
errichtete und Ackerbau trieb, fand er in der Erde ein Versteck