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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 58. Band, (Jahrgang 1868)

Beiträge  zur  Geschichte  der  Edelsteine  und  des  Goldes.

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Menschen  bemängeln  es  in  Gemeinschaft  und  sagen,  es  sei  nicht  unvermischt.
  Der  Goldverkäufer  will  es  verkaufen.  Er  nimmt  es  daher,
stampft  es  und  brennt  es,  um  zu  zeigen,  dass  es  echt  ist.  Auf  diese
Weise  schmilzt  der  Mund  einer  Menge  das  Gold.

In  dem  Buche  der  Han  wird  besprochen,  dass  Wang-yang
Wagen,  Pferde  utid  Kleider  liebte.  Als  er  ühersiedelte  und  im  Amte
versetzt  ward,  war  dasjenige,  was  er  auf  den  Wagen  lud,  nicht
mehr  als  ein  Sack  Kleider.  Nach  der  gewöhnlichen  Überlieferung
war  Wang-yang  im  Stande,  gelbes  Gold  zu  verfertigen.  Ein  Wort
lautet:  Das  Gold  kann  nicht  verfertigt  werden,  das  Zeitalter  kann
nicht  ermessen  werden.  —  Wang-yang  befand  sich  im  Besitze  seines
Amtes,  bezog  den  Ehrengehalt.  Obgleich  er  auf  Reinlichkeit,  Wagen,
Pferde  und  Kleider  hielt,  wie  viel  war  er  überdies  im  Stande?  Wie
sollte  es  der  Mühe  werth  sein,  es  auseinanderzusetzen?  Man  überlieferte ­
  demnach  das  gewöhnliche  Wort  <).

Die  vermischten  Erzählungen  der  westlichen  Mutterstadt  sagen  :
Han-yen  schoss  gern  mit  Kugeln  und  verfertigte  gewöhnlich
Kugeln  aus  Gold.  In  einem  Tage  gingen  über  zehn  Stücke  verloren.
In  Tschang-ngan  sagte  man  sich  hierüber  ein  Wort,  welches  lautete: ­
  Gequält  durch  Hunger  und  Kälte,  jagt  man  nach  goldenen
Kugeln.  —  So  oft  die  Kinder  und  Knaben  der  Mutterstadt  hörten,
dass  Yen  auszog,  folgten  sie  ihm  ohne  Weiteres.  Sie  erspähten  aus
der  Ferne,  wohin  die  Kugeln  fielen,  und  lasen  sie  auf.

In  den  Erzählungen  des  Suchens  nach  den  Göttern  heisst  es:
In  der  Provinz  Wei  verkaufte  Tschang-khiü  ein  Wohngebäude
an  Tschin-ying.  Das  ganze  Haus  Ying's  erkrankte.  Dieser  verkaufte
es  an  Ho-wen.  Wen  erfasste  allein  ein  grosses  Messer  und  trat  am
Abend  in  die  nördliche  Halle.  Auf  dem  Dachbalken  erschien  um  die
Zeit  der  dritten  Nachtwache  ein  Mensch,  der  über  eine  Klafter
mass.  Derselbe  trug  eine  hohe  Mütze,  ein  rothes  Kopftuch  und  rief:
Dünne  Lende!  —  Man  antwortete  ihm  zustimmend  mit  den  Worten:

0  Aus  dein  Durchdringen  der  Sitten  und  Gewohnheiten.
            
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