Beiträge zur Geschichte der Edelsteine und des Goldes.
Fürst King liess Schuhe mit Bändern von gelbem Golde verfertigen.
Man war kaum im Stande, sie zu heben.
Das Buch Lie-tse sagt:
Das Buch Yen-tse sagt:
In Tsi war ein Mensch, der Gold zu haben wünschte. An einem
hellen Morgen kleidete er sich an, bedeckte sich mit der Mütze und
ging auf den Markt. Als er zu dem Standplatze der Goldverkäufer
kam, packte er das Gold und entfernte sich. Die Angestellten ertappten
und ergriffen ihn. Sie richteten an ihn die Frage: Die Menschen
sind anwesend, und du packst das Gold der Menschen. Warum thust
du dieses? — Er antwortete: Als ich das Gold wegnahm, sah ich
nicht die Menschen, ich sah blos das Gold.
Das Buch Lu-lien-tse sagt:
Tlisin belagerte Han-tan in Tschao. Wei entsandte den Heerführer
Sin-yuen-yen. Derselbe kam nach Han-tan und hiess Tschao
das Reich Thsin durch Anerkennung der Kaiserwürde ehren. Lien-tse
hielt eine Rede und man stand davon ab. Als das Heer von Thsin
sich zurückzog, bestimmte der Landesherr von Pieng-yuen tausend
Pfunde Goldes zum Geschenk auf das lange Leben des Meisters.
Dieser lachte und sprach: Wenn ich es sofort nehme, so ist es ein
Geschäft der Kaufleute. Ich bringe es nicht über mich, dies zu tliun.
Das Buch Han-tse sagt:
Lu-tan hielt dreimal eine Rede vor dem Landesherrn von
Tschung-san und erlangte nichts. Er warf jetzt fünfzig Pfunde Goldes
aus und widmete seine Dienste den Leuten der Umgebung. Er erschien
nochmals zum Besuche. Er hatte noch nicht gesprochen, und
der Landesherr gab ihm Speisen. Lu-tan ging fort. Ohne sich in das
Einkehrhaus zu begeben, verliess er sofort Tschang-san.
Sein Wagenführer sprach: Da man hei der Verbindung eben
angefangen hat, gegen uns freundschaftlich zu sein, warum sollten
wir uns entfernen?
Lu-tan sprach: Wer in Folge eines Wortes der Menschen gegen
uns freundschaftlich ist, wird gewiss in Folge eines Wortes der
Menschen uns eines Verbrechens zeihen.
Er hatte noch nicht die Grenze erreicht, als der Fürstensohn
ihn verdächtigte und sprach: Er kommt im Aufträge Tschao’s, um
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