Beitrüge zur Geschichte der Edelsteine und des Goldes.
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Das Buch der Thang sagt:
Tai-tsung sprach zu den ihm aufwartenden Dienern: Dass Wasser
und Trockenheit nicht geregelt sind, ist desswegen, weil der
Gebieter der Menschen die Tugend ausser Acht lässt. Meine, des
Kaisers, Tugend wird nicht geübt, und der Himmel muss mich, den
Kaiser, zur Rede stellen. Was sollten die hundert Geschlechter des
Volkes verbrochen haben? Es sind aber noch viele elend und hilllos,
ich habe gehört, dass es Leute gibt, welche ihre Söhne und Töchter
verkaufen. Ich, der Kaiser, hin darüber sehr betrübt.
Er entsandte hierauf den die Stelle eines kaiserlichen Vermerkers
bekleidenden Grossen Tu-yen mit dem Aufträge, sämmtliche Landschaften
innerhalb des Grenzpasses zu bereisen. Indem er das Gold
und die Kostbarkeiten der kaiserlichen Kammern hervornahm, kaufte
er die Söhne und Töchter los und schickte sic den Eltern zurück.
In dem Zeiträume Yuen-khai (713 bis 741 n. Chr.) war Tu-sien
ein leitender und untersuchender kaiserlicher Vennerker. Er reiste
zu den Hinterhalten und Aufstellungen des Westens. Die Menschen
des Geheges schickten ihm Gold, das sie ihm zum Geschenk machten.
Sien entschuldigte sich bei dieser Gelegenheit und nahm es nicht
an. Die Leute seiner Umgehung waren der Meinung, dass man die
Zuneigung der Menschen des Geheges nicht verlieren dürfe. Sien
nahm es jetzt an und vergrub es unter dem Zelte. Als er die Gränze
überschritten hatte, liess er die beschriebene Tafel überführen und
gab Befehl, das Gold wegzunehmen.
Im ersten Jahre des Zeitraumes Tsching-yuen (783 n. Chr.),
im vierten Monate des Jahres, wurde I-meu-tsin, König von Nantschao
<), mit seinen Häuptern und Ältesten in dem Rathe einig. Er
schickte Tschao-mo-lo, Mei-yeu und Nan-ngan als Gesandte. Diese
drei Gesandten brachten ein Schreiben an Wei-kao 2 ). Ein jeder von
ihnen hielt in der Hand ein Geschenk von rohem Golde und Zinnober.
Sie theilten das Schreiben, das Kao früher Meu-tsin übergeben hatte,
in drei Theile, und jeder von ihnen erfasste einen Theil zur Beglaubigung,
dass man in dem Jahre dreimal in die Mutterstadt kommen
werde. Ausserdem sagten sie: Meu-tsin bittet, dass er dem grossen
!) Nan-tschao war ein Ileicli der südliehen Fremdländer.
~) Wei-kao war ein Heerführer der Thang - .
Sitzb. (1. pliil.-bist. CI. LVIII. B(l. III. Hfl. 10