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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 58. Band, (Jahrgang 1868)

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Pfizmaier

Gokle.  An  dem  Fusse  der  Vorhalle  befinden  sich  sieben  Kameele,  die
drei  Schuh  hoch  sind.

Das  Reich  Po-teu  bringt  Gold  und  Silber  hervor.  Die  Reiche
Ho-keu  und  Kiang  bringen  Gold  und  Perlen  hervor.

In  den  Geschichtschreibern  des  Nordens  wird  gesagt:
Li-yeu-lien  von  Tsi  hatte  in  seiner  Jugend  wenige  Wünsche.
Als  er  noch  ein  Knabe  war,  that  er  das  nicht,  was  die  Hausgenossen
begehrten  und  um  was  sie  baten.  Desswegen  übergab  man  ihm  einst
Gold  und  Kostbarkeiten.  Er  nahm  dies  durchaus  nicht  in  Empfang,
und  als  man  es  ihm  aufdrang,  schleuderte  er  es  ohne  weiteres  zu
Boden.
Später  wurde  er  stechender  Vermerker  von  Nan-tsing-tscheu.
Siü-kien,  der  Vorsteher  der  Register,  war  reich  und  erlaubte  sich
Bedrückungen  und  Eingriffe.  Die  verschiedenen  Lenkungen  waren
nicht  im  Stande,  es  ihm  zu  wehren.  Yeu-lien  war  eben  erst  angekommen ­
  und  liess  ihn,  weil  er  etwas  verbrochen  hatte,  aufgreifen
und  binden.  Kien  setzte  sich  insgeheim  mit  ihm  in  Verkehr  und  bot
ihm  aus  der  Ferne  hundert  Stäbe  gelben  Goldes  und  zwanzig  Sclaven
und  Sclavinnen.  Yeu-lien  nahm  dies  nicht  an  und  liess  ihn  hierauf
hinrichten.
In  denselben  Geschichtschreibern  des  Nordens  heisst  es:
Sui  machte  der  Kaiserin  ein  Geschenk  mit  San-ling.  Später
bestimmte  der  Kaiser  zum  Geschenk  für  Yang-su  *)  eine  goldene
Schüssel,  welche  mit  Gold  gefüllt  war,  ferner  eine  silberne  Schüssel,
welche  mit  Perlen  gelullt  war.
Das  Buch  der  Sui  sagt:
Der  Kaiser  betheilte  den  Fürsten  von  dem  Geschlechte  Wang
und  die  unter  diesem  stehenden  Männer  mit  Geschenken  für  das
Pfeilschiessen.  Der  Pfeil  Wang-su’s  war  der  erste.  Der  Kaiser  erfasste ­
  mit  der  Hand  die  von  den  auswärtigen  Reichen  als  Geschenk
dargebrachten  grossen  Schüsseln  von  reinem  Golde,  deren  Werth
zehntausendmal  zehntausend  Kupferstücke  betrug,  und  schenkte
sie  ihm.

Yang-su  war  ein  Heerführer  des  Hauses  der  Sui.
            
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