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Pfizmaier
Gokle. An dem Fusse der Vorhalle befinden sich sieben Kameele, die
drei Schuh hoch sind.
Das Reich Po-teu bringt Gold und Silber hervor. Die Reiche
Ho-keu und Kiang bringen Gold und Perlen hervor.
In den Geschichtschreibern des Nordens wird gesagt:
Li-yeu-lien von Tsi hatte in seiner Jugend wenige Wünsche.
Als er noch ein Knabe war, that er das nicht, was die Hausgenossen
begehrten und um was sie baten. Desswegen übergab man ihm einst
Gold und Kostbarkeiten. Er nahm dies durchaus nicht in Empfang,
und als man es ihm aufdrang, schleuderte er es ohne weiteres zu
Boden.
Später wurde er stechender Vermerker von Nan-tsing-tscheu.
Siü-kien, der Vorsteher der Register, war reich und erlaubte sich
Bedrückungen und Eingriffe. Die verschiedenen Lenkungen waren
nicht im Stande, es ihm zu wehren. Yeu-lien war eben erst angekommen
und liess ihn, weil er etwas verbrochen hatte, aufgreifen
und binden. Kien setzte sich insgeheim mit ihm in Verkehr und bot
ihm aus der Ferne hundert Stäbe gelben Goldes und zwanzig Sclaven
und Sclavinnen. Yeu-lien nahm dies nicht an und liess ihn hierauf
hinrichten.
In denselben Geschichtschreibern des Nordens heisst es:
Sui machte der Kaiserin ein Geschenk mit San-ling. Später
bestimmte der Kaiser zum Geschenk für Yang-su *) eine goldene
Schüssel, welche mit Gold gefüllt war, ferner eine silberne Schüssel,
welche mit Perlen gelullt war.
Das Buch der Sui sagt:
Der Kaiser betheilte den Fürsten von dem Geschlechte Wang
und die unter diesem stehenden Männer mit Geschenken für das
Pfeilschiessen. Der Pfeil Wang-su’s war der erste. Der Kaiser erfasste
mit der Hand die von den auswärtigen Reichen als Geschenk
dargebrachten grossen Schüsseln von reinem Golde, deren Werth
zehntausendmal zehntausend Kupferstücke betrug, und schenkte
sie ihm.
Yang-su war ein Heerführer des Hauses der Sui.