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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 58. Band, (Jahrgang 1868)

Beiträge  zur  Geschichte  der  Edelsteine  und  des  Goldes.

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Person  nach  Gold  und  schenkte  es  ihm.  Dabei  sprach  er  zu  ihm:  Du
hist  beim  Anblick  von  Gütern  uneigennützig.  Dass  ich,  der  Kaiser,
das  Geschenk  vermehre,  ist  desswegen,  weil  ich  deine  Uneigennützigkeit ­
  allen  Menschen  bekannt  geben  will.

Tuan-hoei  ging  durch  Vermittlung  Mu-yung-kuei’s  zu  Wei  über.
Als  Tai-wu  nach  Tschang-ngan  kam,  machte  jemand  die  Angabe,
dass  Hoei  nach  Süden  entfliehen  wolle.  Er  habe  gesagt,  dass  er  Gold
in  den  Sattel  gelegt  habe.  Der  Kaiser  schickte  insgeheim  hin  und
liess  nachsehen.  Es  verhielt  sich  wirklich,  wie  der  Angeber  gesagt
hatte.  Er  liess  ihn  auf  dem  Markte  enthaupten.

Li-ngan-schi  war  der  den  Gästen  Vorgesetzte  Befehlshaber.  So
oft  Gesandte  von  Kiang-nan  ankamen,  schaffte  er  in  grossen  Mengen
die  im  Innern  der  Aufbewahrungsorte  befindlichen  kostbaren  Gegenstände ­
  hervor  und  hiess  diejenigen  reichen  Leute  der  Hauptstadt,
welche  sich  gern  unterwürfig  benahmen,  sie  veräussern.  Dabei  hiess
er  die  Gesandten  nach  ihrem  Belieben  Tauschhandel  treiben.
Um  diese  Zeit  kam  Lieu-tsan  von  Tsi  in  die  Bude  des  Goldes
und  der  Edelsteine  und  fragte  um  die  Preise.  Tsan  sprach:  Das  Gold
und  die  Edelsteine  der  nördlichen  Gegenden  sind  zu  gemein.  Es
sollen  solche  Gegenstände  sein,  die  den  Bergen  und  den  Flüssen  entstammen. ­

Ngan-schi  sprach:  An  dem  höchstweisen  Hofe  schätzt  man  nicht
das  Gold  und  die  Edelsteine.  Aus  diesem  Grunde  haben  sie  gleichen
Werth  mit  Ziegeln  und  Kies.  Ferner  steht  die  erhabene  höchste
Tugend  im  Verkehr  mit  dem  Lichte  der  Götter,  und  die  Erde  geizt
nicht  mit  den  Kostbarkeiten.  Desswegen  findet  sich  in  den  Flüssen
kein  Gold,  in  den  Bergen  finden  sich  keine  Edelsteine.
Tsan  war  anfänglich  Willens,  in  grossem  Massstabe  einzukaufen.
Als  er  die  Antwort  Ngan-schi's  erhielt,  schämte  er  sich  und  stand
davon  ab.

Das  Buch  der  späteren  Wei  sagt  ferner:
Die  Feste  des  Reiches  Feu-ho  hat  im  Umfange  siebenzig  Weglängen. ­
  Der  König  des  Reiches  besitzt  eine  Vorhalle  von  gelbem
            
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