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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 58. Band, (Jahrgang 1868)

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P  f  i  7.  in  a  i  e  r

durch  Läuterung  im  Feuer  nicht  schmolz.  Man  konnte  damit  Edelsteine ­
  zerschneiden  *).
Das  von  Wang-yin  verfasste  Buch  der  Tsin  sagt  ferner:
Po-yang  und  Lö-ngan  bringen  gelbes  Gold  hervor.  Man  gräbt
die  Erde  zehn  Klafter  tief  auf  und  wühlt  in  dem  Sande.  Unter  dem,
was  man  findet,  sind  die  grossen  Stücke  gleich  einer  Bohne,  die
kleinen  gleich  den  Körnern  der  grossen  Hirse.  In  der  südlichen  Landschaft, ­
  im  Süden  von  Siang-lin,  sind  vier  Reiche,  deren  Bewohner
sich  für  Menschen  von  Han  ausgeben.  Sie  bringen  als  Tribut  Gold
und  entrichten  dieses  als  Abgaben.
In  den  nachträglichen  Wanderungen  durch  Tsin  heisst  es:
Er  2)  setzte  die  Königin  von  dem  Geschlechte  Ku  in  einen
Hirschwagen  und  begab  sich  mit  ihr  in  die  Feste  Kin-yung.  Daselbst
verzehrte  sie  Goldpulver  und  starb.
Das  Buch  der  Tsin  sagt:
Als  Tan,  König  von  Tsing-ho,  noch  ein  Sohn  der  Geschlechtsalter ­
  von  Tsing-ho  war,  wuchsen  die  goldenen  Glöckchen,  die  er  an
dem  Gürtel  trug,  plötzlich  und  erstanden  unmerklich  wie  bei  Hanf
und  Hirse.  Seine  Grossmutter,  die  Königin  von  dem  Geschlechte
Tschin,  hielt  dies  für  unglückbringend.  Sie  zerstörte  sie  und  verkaufte ­
  sie.  Da  nach  der  Wahrsagung  das  Gold  die  glückliche  Vorbedeutung ­
  des  Fortschreitens  und  der  grossen  Erhebung  von  Tsin,
und  Tan  die  erhabene  Beglaubigung  ist,  so  ist  es  dessen  Glückszeichen. ­
  Dass  man  es  zerstört  und  verkauft,  ist  als  Bild  ein  Beweis,
dass  Tan  die  Absetzung  erfahren  und  kein  gutes  Ende  nehmen  wird.
In  der  Erklärung  der  Tliaten  des  Zeitraumes  Yung-ho  (345  bis
356  n.  Chr.)  von  Tsin  heisst  es:
Lu-yung,  Statthalter  von  Lu-kiang,  überreichte  eine  Denkschrift,
worin  er  sagte,  dass  er  im  Norden  der  Feste  Kö,  an  dem  steilen  Ufer
des  Flusses  einen  purpurnen  und  hellrothen  Glanz  gesehen  und  ein
Stück  Gold  gefunden  habe,  dessen  Zeichnung  gleich  den  Zähnen
eines  Siegels  gewesen.
Das  Buch  der  Sung  sagt:

*)  Hier  scheint  eine  Verwechslung  mit  dem  Diamanten,  der  allgemein  „die  Goldhärte“
(kin-kang)  genannt  wird,  stattzufmden.
2 )  Lim,  König  von  Tschao.  Derselbe  tödtete  im  ersten  Jahre  des  Zeitraumes  Yung-khang
(300  n.  Chr.)  die  Königin  von  dem  Geschlechte  Ku.
            
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