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durch Läuterung im Feuer nicht schmolz. Man konnte damit Edelsteine
zerschneiden *).
Das von Wang-yin verfasste Buch der Tsin sagt ferner:
Po-yang und Lö-ngan bringen gelbes Gold hervor. Man gräbt
die Erde zehn Klafter tief auf und wühlt in dem Sande. Unter dem,
was man findet, sind die grossen Stücke gleich einer Bohne, die
kleinen gleich den Körnern der grossen Hirse. In der südlichen Landschaft,
im Süden von Siang-lin, sind vier Reiche, deren Bewohner
sich für Menschen von Han ausgeben. Sie bringen als Tribut Gold
und entrichten dieses als Abgaben.
In den nachträglichen Wanderungen durch Tsin heisst es:
Er 2) setzte die Königin von dem Geschlechte Ku in einen
Hirschwagen und begab sich mit ihr in die Feste Kin-yung. Daselbst
verzehrte sie Goldpulver und starb.
Das Buch der Tsin sagt:
Als Tan, König von Tsing-ho, noch ein Sohn der Geschlechtsalter
von Tsing-ho war, wuchsen die goldenen Glöckchen, die er an
dem Gürtel trug, plötzlich und erstanden unmerklich wie bei Hanf
und Hirse. Seine Grossmutter, die Königin von dem Geschlechte
Tschin, hielt dies für unglückbringend. Sie zerstörte sie und verkaufte
sie. Da nach der Wahrsagung das Gold die glückliche Vorbedeutung
des Fortschreitens und der grossen Erhebung von Tsin,
und Tan die erhabene Beglaubigung ist, so ist es dessen Glückszeichen.
Dass man es zerstört und verkauft, ist als Bild ein Beweis,
dass Tan die Absetzung erfahren und kein gutes Ende nehmen wird.
In der Erklärung der Tliaten des Zeitraumes Yung-ho (345 bis
356 n. Chr.) von Tsin heisst es:
Lu-yung, Statthalter von Lu-kiang, überreichte eine Denkschrift,
worin er sagte, dass er im Norden der Feste Kö, an dem steilen Ufer
des Flusses einen purpurnen und hellrothen Glanz gesehen und ein
Stück Gold gefunden habe, dessen Zeichnung gleich den Zähnen
eines Siegels gewesen.
Das Buch der Sung sagt:
*) Hier scheint eine Verwechslung mit dem Diamanten, der allgemein „die Goldhärte“
(kin-kang) genannt wird, stattzufmden.
2 ) Lim, König von Tschao. Derselbe tödtete im ersten Jahre des Zeitraumes Yung-khang
(300 n. Chr.) die Königin von dem Geschlechte Ku.