Beiträge zur Geschichte der Edelsteine und des Goldes.
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Die weitläufigen Denkwürdigkeiten sagen:
Es gibt weissen und schwarzen Scliwerspath. Man verfertigt
daraus Handhaben und Fussgestelle.
Das von Tu-wan-nien verfasste bilderlose Gedicht über die
Beobachtung des Windes sagt:
Der Lebensfürst Tai-po-fu befahl mir, darüber ein bilderloses
Gedicht zu verfassen. Er weiss in Wahrheit, dass der Schwerspath
nicht von dem Geschlechte der Kostbarkeiten von King, und dass
Merkur und der Morgenstern nicht die Gefährten der leuchtenden
Gottheit.
Diamant *).
Die Erklärung der Thaten von Tsin sagt:
Im dritten Jahre des Zeitraumes Hien-ning (277 n. Chr.) übersandte
Tün-hoang an den Hof Diamanten. Dieselben sind die Gebieter
in der Mitte des Goldes und werden weder gewaschen noch
geschmolzen. Man kann mit ihnen Edelsteine zerschneiden. Sie kommen
aus dem Lande Thien-tscho.
Die Geschichte von Yuen-tschung sagt:
Der Diamant kommt aus dem Lande Thien-tscho und aus dem
Reiche des grossen Thsin. Man nennt ihn auch: das die Edelsteine
zerschneidende Messer. Derselbe zerschneidet die Edelsteine wie ein
eisernes Messer das Holz zerschneidet. Die grossen sind ungefähr
einen Schuh lang. Die kleinen sind gleich den Reiskörnern. Wenn
man Edelsteine schneiden will, muss man einen grossen goldenen
Ring verfertigen. Man hält diesen zwischen den Fingern der Hand
und öffnet seinen Rücken gleich einem Monde. Man schiebt das die
Edelsteine zerschneidende Messer in die Mitte des Ringes und schneidet
damit den Edelstein.
In den Denkwürdigkeiten von wunderbaren Dingen der südlichen
Landstriche heisst es:
Tschang-scha bringt ihn jetzt hervor. Er hat einen hellrothen Grund mit weissen
Streifen. Die Farbe ist lauchgrün und nicht deutlich geschieden,
l) Durch „Goldhärte“ oder „Goldstahl“ ausgedrückt, daher ursprünglich unter den
Metallen verzeichnet.
Sitzh. d. phil.-hist. CI. LVIII. Bd. III. Hft.
IS