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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 58. Band, (Jahrgang 1868)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r

Jene  Kaufleute  sagten,  an  dieser  Grenze  der  Farbe  habe  der
Himmelskönig  Angelegenheiten  des  Segens  und  der  Freude,  und  der
Himmel  ergiesse  starken  Regen.  Es  regne  sämmtliche  Kostbarkeiten,
und  die  Berge  nehmen  sie  auf.  Man  nehme  sie  aus  den  Verstecken
der  Berge  und  sie  seien  schwer  zu  erlangen.  Man  werfe  die  Knochen
grosser  wilder  Thiere  in  die  Verstecke.  Wenn  die  Knochen  verdorben ­
  sind,  seien  sie  eine  Art  Kostbarkeiten.  Ein  Vogel  trage  sie  in  dem
Schnabel  heraus,  und  dies  seien  die  Kostbarkeiten.
In  dem  ganzen  Reiche  wurde  dieses  nicht  verstanden,  und  niemand ­
  getraute  sich,  die  als  Preis  geforderte  Summe  zu  erlegen,

Das  Buch  der  Thang  sagt:
Zu  den  Zeiten  Kao-tsung’s,  im  zwölften  Monate  des  zweiten
Jahres  des  Zeitraumes  Schang-yuen  (67S  n.  Chr.)  machte  der  König
von  Pö-han-puan  lasurblaues  Glas  und  Erdgelb  zum  Geschenk.  Su-ki,
König  von  Hoang-thse,  machte  Silber  und  Glas  zum  Geschenk.

Die  Geschichte  von  Thien-tschö  sagt:
Unter  den  Bergen  des  grossen  Schnees  findet  sich  der  Berg  der
Kostbarkeiten.  Daselbst  entstehen  sämmtliche  sieben  Kostbarkeiten.
Man  kann  diese  erlangen,  indem  man  sie  wegnimmt.  Bios  das  Glas
entsteht  auf  den  hohen  Berggipfeln  und  ist  schwer  zu  erlangen.
Die  Geschichte  von  Yuen-tsclning  sagt:
Das  Reich  des  grossen  Thsin  besitzt  Glas  in  fünf  Farben.  Dasjenige ­
  von  scharlachrother  Farbe  ist  das  kostbarste.
Die  Geschichte  der  zehn  Landstriche  sagt:
Auf  dem  Berge  Kuen-lün  findet  man  einen  Palast  von  scharlachrotliem
  und  lasurblauem  Glase.  Es  ist  derselbe,  den  man  mit  Namen
„die  Halle  der  sieben  Kostbarkeiten“  nennt.

Kry  stall.
Das  Kuang-ya  sagt:
Den  Krystall  nennt  man  die  Stein  bl  fithe.
Das  Buch  der  fortgesetzten  Han  sagt:
Das  Reich  der  Fremdländer  von  Ngai-lao  bringt  Krystall
hervor.
            
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