In den Erklärungen des Alterthums und der Gegenwart heisst es :
Wu, Kaiser von Wei, liess Pferdegebisse aus Agatsteinen verfertigen.
In der Geschichte des Auflesens des Hinterlassenen wird gesagt:
Zu den Zeiten des als Kaiser herrschenden Tschuen-hiö machte
das Reich Tan-khieu Krüge von Agat zum Geschenk. Man füllte sie
mit süssem Thau und stellte sie. in die Küche.
Auf dem Gebiete von Tan-khieu sind die Dämonen von Ye-tscha
undKiü-pö. Dieselben verstehen es, aus rothem Agat Töpfe, Schüsseln
und Musikwerkzeuge zu verfertigen, die feiner und zierlicher sind,
als diejenigen, die man in dem mittleren Reiche findet.
Einige sagen in Bezug auf den Agat: Das Blut der bösen Dämonen
gerinnt und bildet diesen Gegenstand.
Zu den Zeiten des gelben Kaisers hatte man Krüge von Agat.
Zu den Zeiten des Kaisers Yao waren dieselben noch vorhanden. Der
süsse Thau, der sich in ihnen befand, erfüllte sie und ging nicht
zu Ende.
Die Geschichte von Yuen-tschung sagt:
Der Agat kommt aus dem Reiche Yue-tschi.
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In einer Anmerkung zu dem bilderlosen Gedichte auf die agatenen
Pferdegebisse des Kaisers Wen von Wei wird gesagt:
Er (der Agat) ist eine Art weissen Edelsteines. Er kommt von
den Ländern der westlichen Gränzen. Seine Streifen sind unter einander
gemengt und haben Ähnlichkeit mit dem Gehirn des Pferdes.
Desswegen gab man ihm in jenen Gegenden davon den Namen ')•
Bergkrystall (lieu-lij.
Das Hiao-king sagt:
Wenn der göttliche Geist befeuchtet, so gibt es Spiegel von
Bergkrystall.
*) Ma-nao „Agat“ hat ursprünglich die Bedeutung- „Pferdehirn“.