Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 58. Band, (Jahrgang 1868)

In  den  Erklärungen  des  Alterthums  und  der  Gegenwart  heisst  es  :
Wu,  Kaiser  von  Wei,  liess  Pferdegebisse  aus  Agatsteinen  verfertigen. ­

In  der  Geschichte  des  Auflesens  des  Hinterlassenen  wird  gesagt:
Zu  den  Zeiten  des  als  Kaiser  herrschenden  Tschuen-hiö  machte
das  Reich  Tan-khieu  Krüge  von  Agat  zum  Geschenk.  Man  füllte  sie
mit  süssem  Thau  und  stellte  sie.  in  die  Küche.
Auf  dem  Gebiete  von  Tan-khieu  sind  die  Dämonen  von  Ye-tscha
undKiü-pö.  Dieselben  verstehen  es,  aus  rothem  Agat  Töpfe,  Schüsseln
und  Musikwerkzeuge  zu  verfertigen,  die  feiner  und  zierlicher  sind,
als  diejenigen,  die  man  in  dem  mittleren  Reiche  findet.
Einige  sagen  in  Bezug  auf  den  Agat:  Das  Blut  der  bösen  Dämonen ­
  gerinnt  und  bildet  diesen  Gegenstand.
Zu  den  Zeiten  des  gelben  Kaisers  hatte  man  Krüge  von  Agat.
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Yao  waren  dieselben  noch  vorhanden.  Der
süsse  Thau,  der  sich  in  ihnen  befand,  erfüllte  sie  und  ging  nicht
zu  Ende.
Die  Geschichte  von  Yuen-tschung  sagt:
Der  Agat  kommt  aus  dem  Reiche  Yue-tschi.

i
j

s

In  einer  Anmerkung  zu  dem  bilderlosen  Gedichte  auf  die  agatenen
  Pferdegebisse  des  Kaisers  Wen  von  Wei  wird  gesagt:
Er  (der  Agat)  ist  eine  Art  weissen  Edelsteines.  Er  kommt  von
den  Ländern  der  westlichen  Gränzen.  Seine  Streifen  sind  unter  einander ­
  gemengt  und  haben  Ähnlichkeit  mit  dem  Gehirn  des  Pferdes.
Desswegen  gab  man  ihm  in  jenen  Gegenden  davon  den  Namen  ')•

Bergkrystall  (lieu-lij.
Das  Hiao-king  sagt:
Wenn  der  göttliche  Geist  befeuchtet,  so  gibt  es  Spiegel  von
Bergkrystall.

*)  Ma-nao  „Agat“  hat  ursprünglich  die  Bedeutung-  „Pferdehirn“.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.