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P f i z ni a i e r
Die Perlengruben bringen glänzende Perlen und Bernstein hervor.
Dieser besitzt die Eigenschaft, Halme zu saugen.
In den Denkwürdigkeiten der Reiche der westlichen Grenzen
heisst es:
In dem Sande an den Ufern des Flusses Mo-liü findet man die
Nester der kurzleibigen Biene. Man verbrennt dieselben und bereitet
daraus Bernstein.
Die Geschichte von Yuen-tschung sagt:
Wenn der Leim des Maulbeerfeigenbaumes in die Erde rinnt,
wird er in tausend Herbsten zu Bernstein.
In den Denkwürdigkeiten von vielseitigen Dingen heisst es:
Wenn der Leim der Fichten in die Erde rinnt, verwandelt er
sich nach tausend Jahren in Stechwinde. Die Stechwinde verwandelt
sich nach tausend Jahren in Bernstein. Der Bernstein heisst auch:
die Perle des Stromes. Gegenwärtig findet sich aufdemTai-san Stechwinde,
aber kein Bernstein. Yung-tschang in Yf-tscheu bringt fernstem
hervor, aber keine Stechwinde. Einige sagen wieder, dass dies
der Stoff ist, der aus gebrannten Bienennestern bereitet wird. Man kann
diese zwei Aussprüche nicht erklären.
Die Geschichte des Auflesens des Hinterlassenen sagt:
Einst zu den Zeiten des Kaisers Wu von Han, im ersten Jahre
des Zeitraumes Pao-ting '), befand sich unter den von den westlichen
Gegenden als Tribut gebrachten Kleinoden und wunderbaren
Gegenständen eine Schwalbe von Bernstein. Man stellte sie in das
ruhige innere Haus. Daselbst sang sie und schlug mit den Flügeln.
Der Vorsteher von U hörte, dass die Edelfrau von Fan mit Schönheit
begabt sei. Er gab Befehl, ihm ihr Biklniss zu bringen. Das Biklniss
ward vollendet, der Vorsteher von U sah es und erschrack freudig.
Er berührte es mit einem bernsteinenen Rosenkränze, und dieser zerbrach
sofort. Er sprach: Dies ist eine Tochter der Götter. — Er
nahm sie demgemäss auf 3 ).
1 ) 116 n. Chr. Dieser Zeitraum heisst sonst immer nur Yuen-ting, während Pao-ting
.ein Zeitraum aus den Jahren des Hauses Tsin.
2 ) Aus der Geschichte des Auflesens des Hinterlassenen.