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P f i z in a i e r
und dem Weibe nicht naht. Dieselben sind zur Hälfte schwarz, zur
Hälfte weiss.
Die trüben und bespülten Muscheln bewirken, dass der Mensch
leicht erschrickt und sich mit Jünglingen nicht befreundet. Dieselben
besitzen gelbe Lippen, Zähne mit Punkten und einen hellrothen harten
Stoff.
Die Eidechsenmuscheln verursachen Krankheiten und Weeliselfieber.
Dieselben besitzen eine schwarze Nase und sind ohne Haut.
Die reinweissen Muscheln bewirken, dass die Leibesfrucht des
Menschen sich auflüst. Man zeige sie keinem schwangeren Weibe.
Dieselben besitzen einen hellrothen Gürtel und ein durchdringendes
Rückgrath.
Die aufgeweckten Muscheln bewirken, dass der Mensch leicht
vergisst. Man nähere sie keinem Feuer. Dieselben besitzen an der
inneren Schale hellrothe Fäden.
Die trunkenen Muscheln bewirken, dass die Jünglinge blödsinnig,
die Mädchen unzüchtig sind. Dieselben besitzen grüne Lippen und
eine hellrothe Nase.
Die lasurblauen Muscheln bewirken, dass die Menschen stehlen.
Dieselben besitzen über dem Rückgrath Fäden und haben krumme
Lippen. Wenn es regnet, sind sie schwer. Wenn es zu regnen aufhört,
sind sie leicht.
Die gekrümmten Muscheln bewirken, dass das Gemüth stark
wird. Wenn man in der Nacht wandelt, unterdrücken sie die irreführenden
Dämonen, die Wölfe, Leoparden und die hundert wilden
Thiere. Es sind die Muscheln mit hellrother Mitte. Wenn es regnet,
sind sie leicht. Wenn es zu regnen aufhört, sind sie schwer.
Bernstein.
Das Kuang-ya sagt:
Der Rernsteiu ist eine Perle und wächst in der Erde. Über und
neben ihm bringt der Boden keine Pflanzen hervor. Die geringste
Tiefe beträgt fünf Schub, die grösste Tiefe beträgt acht bis neun
Schuh. Er hat die Grösse eines Masses von zehn Nösseln. Man
schneidet die Haut weg und bringt den Bernstein zu Wege. Derselbe
gleicht anfänglich dem Leime des Pfirsichbaumes. Indem er
erstarrt und fest wird, bildet er sich. Die Menschen der Gegend
gebrauchen ihn als Kopfkissen. Er kommt aus dem Districte Pö-nan.