Beiträge zur Geschichte der Edelsteine und des Goldes.
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Eine junge Muschel mass zwei Zoll vier Linien und darüber.
Der Werth einer solchen Doppelmuschel waren dreissig Kupfermünzen.
Eine kleine Muschel mass einen Zoll zwei Linien und darüber.
Der Werth einer solchen Doppelmuschel waren zehn Kupfermünzen.
Die Muscheln, welche nicht ganz einen Zoll zwei Linien massen,
durfte man nicht als Doppelmuscheln verwenden. Der Werth eines
einzelnen Stückes betrug drei Kupfermünzen.
Das waren die Werthgegenstände der Muscheln.
In den Geschichtschreibern des Südens wird gesagt:
In dem südlichen Meere befindet sich das Reich Po-li. Dasselbe
liegt südöstlich von Kuang-tscheu jn der Entfernung der Tagreisen
zweier Monate. Es bringt gestreifte Seeschnecken und purpurne
Muscheln hervor. Daselbst findet man einen Stein, dessen Name
Han-pei-lo (das Netz der Herzmuschel). Wenn man diesen eben
aufgelesen hat, ist er weich und geschmeidig. Wenn man aus ihm
Gegenstände schneidet und ihn an der Sonne trocknet, erlangt er
sofort grosse Härte.
Das Buch der Berge und der Meere sagt:
Der Fluss des trüben Thaies von dem Berge des Yin ergiesst
sich in den Sumpf Fan. In demselben gibt es viele gestreifte
Muscheln.
Das Buch der Berge und der Meere sagt ferner:
In dem Flusse Yii von dem Berge Yin gibt es viele gestreifte
Muscheln. In dem Flusse Mung von dem Berge Kuei gibt es viele
gelbe Muscheln. Im Osten von Tschi-si, in der Wildniss des Tsangwu,
gibt es gestreifte Muscheln.
ln den sechs Bogengehäusen Tai-kung’s (tai-kung-lö-tao)
heisst es:
Der König der Schang nahm Si-pe-tschang von Tscheu in
Yeu-li fest. Tai-kung sagte zu San-I-seng, er möge Gegenstände
suchen, um den Gebieter von der Schuld zu entlasten. In dem Lande
der neun Ströme fand San-I-seng hundert Doppelgehäuse grosser
Muscheln.