Beiträge zur Geschichte der Edelsteine und des Goldes.
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Korallen.
Das Schue-wen sagt:
Die Korallen sind von Farbe roth und wachsen in dem Meere.
Einige wachsen in den Bergen.
Kuang-ya sagt:
Die Korallen sind Perlen.
Das Buclt der Tsin sagt:
Schi-tsung und Wang-kai wetteiferten in Gewalt. Kaiser Wu
half jedesmal Kai und beschenkte ihn einst mit einem Korallenbaume.
Dieser war ungefähr zwei Schub hoch und seine Äste standen weit
auseinander, dergleichen in dem Zeitalter selten vorkam.
Kai zeigte ihn Tsung. Tsung schlug sofort mit einem eisernen
Rosenkranz den Baum und dieser wurde unter seiner Hand zerschmettert.
Kai war erschrocken und betrübt. Er glaubte ausserdem, dass
Jener ihn um seine Kostbarkeit beneidet habe, und seine Stimme und
seine Züge bekundeten Leidenschaftlichkeit.
Tsung sprach: Du hast nicht nöthig, viel zu grollen. Wenn ich
jetzt in meinen Bezirk zurückkehre, werde ich allen Leuten meiner
Umgebung den Auftrag geben, Korallen aufzulesen. Unter diesen sind
einige drei bis vier Schub hoch. Sie haben sechs bis sieben Äste,
und Zweige und Stengel sind ganz ungewöhnlich. Ihr farbiger Glanz
leuchtet in der Sonne.
Es waren eine grosse Menge Korallen, welche mit denjenigen
Kai's zu vergleichen waren. Kai war vor Freude ausser sich.
*
In den Überlieferungen von den Fremdländern der vier Weltgegenden
wird gesagt:
Das Reich des grossen Thsin heisst auch Li-kien. Dasselbe
liegt im Westen des westlichen Meeres. Sein Gebiet misst von Osten
nach Westen, ferner von Süden nach Norden mehrere tausend Weglängen.
Es besitzt feste und andere Städte. Deren Gebiet hat im Umfange
über hundert Weglängen. Die Häuser besitzen Oberbalken und
Gitterstäbe von Korallen, Mauern und Wände von buntem Glas, Säulen
und Fussgestelle von Krystall.