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M u s s a f i a
Auch ein vorangehendes r pflegt i zu u oder e zu trüben:
rudü (rideo), rupe (ripa), ruu (rivus).
42. E wird gewöhnlich zu i:
tu offener Sylhe:
bitte (bene) nime nimene (nemo neminem)
eine (coenu) tzine (tenet)
ginere (generum) eine (venit)
nlinu (ad-len-o) eineri (vetteris [dies])
Suffix -enus: plinü (plettus), veninu verinü (venenum).
Pronomina mitte, tine, sine (me, te, se mit paragogischem ne).
In geschlossener Sylbe:
argintu (argentum) mintzü (mentio-r)
dinte (dentem) timpü (tempus)
linte (lentem) simtzü (sentio)
minie (meutern)
Suffix -entern: ferbinte (ferventem), perinte (purentern).
Suffix -entia: putintze (potentia), stibitze (scientia).
Die Gerundia der II. und III. lat. Conjug. gehen auf undü, worin
Einwirkung der I. Conjug. erblickt werden darf: liezundu (cadetulo),
zekuudü (jacendo)', cerundü (quuerettdo), scotzundu
(excutiendo). — Aus tempern wird tumple (Schläfe), aus templutn
(griechisch ripnlov „die Vorderseite des Altars“) tumple Plur.
tumple 43 ).
43. Auch sonst wird e vor n zu u, aber mit einer besonderen
Einschränkung . Während nämlich alle anderen vier Vocale die Neigung
zeigen, sich ganz unabhängig von dem Vocale der folgenden Sylhe
vor tt zu u zu trüben, wird e in der Regel nur dann zu u, wenn die
folgende Sylbe keinen hellen Vocal (e, i) enthält. Und so bemerkt
man oft, dass in verschiedenen Formen eines und desselben Wortes
sich bald u, bald i, je nach der Beschaffenheit des folgenden Vocals
findet. Die Formel ist:
en. . . e, i, = in
en.. .u (u), e — un 44 )
4S ) Vor d bemerke man hudü hude aus foedus.
Der Vocal a weist ein derartiges vereinzeltes Beispiel: aus sanctus suntü suiite, im
Plur. aber sinte sintzi. Eben so in der Form sfuntü (eine Verquickung von lat.
au nctuts und slav. avet) 5funte, sfintzi sfinte.