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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 58. Band, (Jahrgang 1868)

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M  u  s  s  a  f  i  a

In-  und  Auslaute  immer  zu  <; 35 );  zu  u  in  kurndtzü  (fWurst,  carnntium),
  hurtie  (ehart-j,  turziu  (tccrd-ivusj,  also  vor  combiniertem
  r  s6 ).
39.  0  wird  gewöhnlich  zu  u,  und  nur  vereinzelt  zu  e  ,  u.
In  offener  Sylbe:

sunü  (sonus)
teciune  (tiiionem)

kum  (quomodo)
nume  (nometi)

m * 1  1  (tonitru)

Suffix  -onem:  kerbune  (carbonem),  peunü  (pavonem).
Suffix  -tionem:  rugeciune  (rogationem).
Vor  abgefallenem  n:  nu  (no[n]J,  gutuiü  gutuie  (cydonius
cydonia).
In  geschlossener  Sylbe:
frunze  (frondem)  punte  (pantcrn)
fr  nute  (fron  lern)  respundü  (respondeo)
lungü  (lougusj  tundü  (tondeo)
munte  (montem)  kümpetü  (computo).

35 j  Betontes  a  wird  zu  c  nur  in  der  f.  Conjugation  als  Scheideform:  purtSmü  (portamus)
  purtamü  (portabamus),  purtei  (portavi)  purtai  (portabas),  purte  (portavit)
purta  (portabat).  Die  2.  Sing,  des  Perfectes  lautet  purteil  (portästi),  wohl  aus  Analogie ­
  mit  der  1.  und  3.  Pers.  Über  eine  flexivische  Erscheinung,  wodurch  a  zu  c
wird,  §.53.  Das  Präfix  extra,  das  fast  immer  unbetont  ist,  wird  zu  strc  ;  in  strekurü
(durchseie,  extra-colö)  bleibt  c  auch  unter  dem  Accente.  Uber  a  vor  oder  nach
Labialen,  das  bald  zu  c  bald  zu  e  wird,  siehe  §.  30.  Diez  1,  136  führt  streinü  (extraneus)
an;  es  wird  aber  streinü  ausgesprochen;  der  Accent  wurde  auf  das  Suffix  übertragen ­
  und  tonloses  a  wird  regelrecht  zu  c.  Ein  anderes  Beispiel  von  a  zu  e  könnte
man  in  cumnetzie  (cognatio)  erblicken  (Diez  II,  315),  es  wird  aber  cumnetzie  ausgesprochen. ­

3ß )  Der  Nexus  ur  -f-  Cons.  ist  im  Rumänischen  ungemein  häufig;  es  kommt  in  einer
grossen  Anzahl  von  Wörtern,  nicht  lateinischen  Ursprunges.  Hier  nur  einige:  durgü
(Kohlenkrücke),  hurbü  (Scherben),  kokosturkü  (Storch),  kurdü  (Heerde),  purciü
(ßöcklein),  sturvü  (Aas),  turgü  (Markt),  vurfü  (Spitze),  zgurciü  (Knorpel),
burlogü  (Schlacht),  gurbaciü  (Peitsche),  kurpaciü  (Flicker),  svurceskü  (runzle),
svurlcskü  (werfe),  Auch  ul-\-Cons.  ist  nicht  selten:  bnlciü  (Messe),  hulmü  (Haufen, ­
  Hügel,  etwa  aus  culrncn?),  stulpü  (Säule),  tulkuitoriü  (Ausleger).
8 ")  Neben  koroanc.
3
            
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