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M il s s a f i a
zelne Wörter, von denen einige genügen mögen: aclrese, arene, atmosfere,
cisteme, kuriere, kolecte, krete, diademe, gangrene, oferte,
patente; eterne, fraterne, interne, materne, moderne, modeste,
oneste, korekte, perfekte. Demnu (dignus) hat acht rumänisches Gepräge,
und trotzdem wird als Femininum demne, nicht deamne angegeben.
Da indessen das Wort in älteren Lexicis fehlt, so ist dasselbe
wahrscheinlich in neuerer Zeit von Gelehrten gebildet worden, welche
wohl auf die gesetzmässige Vertretung von gn durch mn, nicht aber
zugleich auf die von e. . . e durch ea bedacht waren.
II. Einfluss eines i auf den nachfolgenden Vocal.
29. Auslautendes a wird zu e (§.38); geht (oder gieng auch
nur) ein i (e) voraus, so zeigt sich die Neigung, dafür e anzusetzen:
cikoare (cichoriaj
foaie (folia, Plur. von folium)
frimbie (fimbriu)
gingie (gengiva)
glie (glefbjaj
gutuie (cyclonia)
lesie (iixiva)
»nie (milia)
moare (rnüria)
paie (paleaj
vie (rinea)
voie ("aus dem Stamme vol-,
ital. eogliaj
Suffix -aliu: betae (batualia), vepae (mp-alia Et. VV- H, 74).
Suffix -[u]la : unghie (ung’ln iingl-j - a), ureke (auric'la
auricl-j-a).
Das Suffix -in, mit romanischer Betonung in, wird zu ie,
Diez II, 281.
Aus onia wird oae „nicht oae“ Diez II, 319.
Die Adjeetiva auf i-ü lmhen im Femininum i-e: viu vie; eben
so im Suffixe -orius: lendetoriü leucletoare, Diez II, 73.
Die lat. Endung -io, ionis wird ebenfalls zu ie: konilitzie, inventzie
und das Feminin gewordene scorpie. Man vergleiche alveus,
welches das Fern, dlbie ergab.
Dass ein solches e aus e entstanden ist, fühlt man noch, wenn
man den Nomina den Artikel anhängt: aus karte kartea, aber aus
voie, nicht voiea, sondern voia (d. h. e -\-a = a, doamne doamna);
eben so plbaic (pluviu) plbaia, nicht plüaieu.