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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 58. Band, (Jahrgang 1868)

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M  u  s  s  a  f  i  a

berbetesti.  Ebenso  mese,  pene,  pere,  fete,  verze  1(i );  serpf  veri;  sere
lind  Herr,  tzere  und  tzeri;  prezi,  vergi 17 ).
tarne  ierni  (hibernum)
mreane  mrene  (muraena)
teake  teci  (theca)
seueate  j  rsaqitta)
’ J  ’  |  segetzi  y
Suffix  -itia:  blundeatze  blundetze,  moleatze  moletze.
Das  Suffix  -ela  hat  im  Rumänischen  grosse  Verbreitung  gefunden; ­
  es  lautet  im  Sing,  eale  iale  ale,  im  Plur.  eil;  Diez  II,  303.
22.  Besonders  zu  erwähnen  sind  die  Nomina  auf  ella,  deren  volle
Form  eale  wäre;  im  Sing,  fällt  le  weg,  so  dass  die  Endung  ed  lautet,
während  im  Plur.  aus  lat.  ellae  ohne  weiters  eie  wird.
st  ella:  st  eie  st  edle  sted  ls )
st  ellae:  st  eie.
Ebenso:  mesed  niesele  (maxilla),  runduned  nindunele  (hirundinella),sed
  (das  auch  sd  gehört  wird)  sele(sella),vergea  vergele  u.s.  w. ls ).

Andere  Beispiele  sind:
ceape  cepe  (caepa)
cearte  certe  ('aus  certd)
kreaste  kreste  (cresta)
feare  fiere  (fern)
iarbe  ierburi  (herba)

18 )  Dass  hier  der  Stamm  im  Sing,  a,  im  Plur.  c  aufweist,  ist  nach  dem  Gesagten  vollkommen ­
  verständlich.  Der  Grundvocal  ist  e;  im  Sing,  verändert  er  sich  unter  dem
Einfluss  des  e  und  durch  Vermittlung  von  ea  zu  a;  im  Plur.  dagegen,  da  die  Bedingung ­
  zur  Veränderung  fehlt,  bleibt  die  Sprache  beim  ursprünglichen  e:
aus  mensa:  mesa  mease  mase
3  »
„  mensae:  mese.
Nur  durch  Analogie  mit  diesen  Bildungen  lässt  sich  die  Veränderung  des  etymologischen ­
  a  des  Stammes  zu  e  in  manchen  Pluralen  erklären:  fatze  fetze  (faciem),
piatze  pietze  (platea),  spate  spete  (spatha).
17 )  Uber  das  e  der  letzteren  Nomina  §.  53.
18 )  Mit  hinzugefügtem  Artikel  bekanntlich  sted-o-a,  wo  das  o  (das  beinahe  wie  u  gehört
wird)  wohl  nur  euphonisch  eingeschoben  ist.  (Ich  vermuthete  einst,  o  könnte  /,  wie
imSlavischen,  ersetzen;  und  diese  von  mir  seitdem  aufgegebene  Vermuthung  wurde
von  Schuchardt  (Vocalisation  11)  in  die  Öffentlichkeit  gebracht.)
19 )  Durch  Analogie  entstanden  dann  die  Plurale  mele  aus  mea  statt  mede  (mea),  rele
aus  red  statt  rede  (rea),  curele  aus  euren  statt  cureae  (corrifgija),  grele  aus  gred
statt  greae  (d.  i.  gravis  grevis,  wie  it.  greve,  prov.  greu,  dann  durch  Übertritt  zur
zweigeschlechtigen  Declination  gleichsam  grevus  greva,  rum.  greu  und  gree
greae),  endlich  auch  zile  aus  zi  (dies),  das  ebenfalls  bei  hinzutretendem  Artikel
o  (u)  einschiebt:  zioa.
            
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