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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 58. Band, (Jahrgang 1868)

Reichthum  und  Armuth  in  dem  ulten  China.

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So  oft  der  Himmel  sich  verfinsterte  und  Regen  eintreten  wollte,  hörte
man  sofort  ein  Summen  und  Pfeifen,  und  Seufzerlaute  klangen  vor
dem  Ohr  !)•
In  den  alten  glänzenden  Liedern  (ku-yen-ko)  heisst  es:
Wenn  man  im  Wandeln  nicht  den  Wegen  folgt,  kommt  man
hinüber  zu  den  Abhängen  der  Berge.  Wenn  Pferde  die  Blätter  der
Pistazie  verzehren,  wenn  Menschen  das  Harz  der  Pistazie  verzehren,
dürfen  sie  dies  nicht  his  zur  Sättigung.  Man  kann  kurz  zurHungersnotli
  übergehen.
Das  Gedicht  von  Fu-yuen  sagt:
Gluth  und  Dürre  erstrecken  sich  durch  drei  Jahreszeiten,  die
Kreisläufe  des  Himmels  haben  ihren  Weg  verfehlt.  In  der  Mitte  des
Flusses  erhebt  sich  fliegender  Staub,  in  der  Wildniss  und  auf  den
Feldern  wachsen  keine  Pflanzen.  Hat  man  einmal  den  Berg  der  doppelten ­
  Erdhügel  verzehrt,  ist  man  darüber  traurig  und  stirbt  als
Greis.  Der  Landesfürst  hat  kein  halbes  Korn  als  Vorrath,  Gestalt  und
Schatten  bewahren  einander  nicht.

i )  Die  Verzeichnisse  des  Dunklen  und  des  Hellen.
            
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