Reichthum und Armuth in dem alten China.
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ihm. Wenn er einzog, wurde es zur Seite auf einem Wagen geführt.
An dem Tage, wo man das Nössel goss, trat grosse Kälte ein. Unter
den Menschen und Pferden der Obrigkeiten kamen Fälle von Erfrierung
vor <)■
Der Vater Pao-kuei's war ein Angestellter des Districtes. Derselbe
machte sich eines Verbrechens schuldig, und der Befehlshaber
wollte ihn tödten. Kuei war dreizehn Jahre alt. Er lag fortwährend
vor dem Thore auf der eisigen Erde, wobei er Tag und Nacht mit
lauter Stimme rief und weinte. Der Befehlshaber war gerührt und
Hess Begnadigung zu Tlieil werden a ).
Wang-tschung-te, der stechende Geschichtschreiber von Siütscheu,
erzählte an dem Hofe, dass Tung-yin, der Statthalter von
Hia-pei, auf den Wegen immer weiter gezogen und dass ihn in dem
eilften Monate des Jahres die Kälte überrascht habe. Beim Auszuge
aus der Provinz sei er auf Eis getreten und habe den Schnee übersetzt.
Drei Menschen, unter ihnen Wang-me, dem Vorsteher der Register,
seien die Füsse durch die Kälte gänzlich ahgelöst worden s).
Fürst King unternahm einen Vergnügungszug auf der kalten
Strasse. Er sah Todte und Verkümmerte. Er verhielt sich schweigend
und fragte nicht.
Yen-tse sprach: Einst unternahm Fürst Hoan, unser früherer
Landesherr, einen Vergnügungszug. Er sah Hungernde und gab ihnen
Speise. Den Kranken gab er Güter. Jetzt unternimmst du, o Gebieter,
einen Vergnügungszug auf der kalten Strasse. Die Hungernden
und Frierenden, die Todten und Verkümmerten blicken auf einander.
Doch du, o Gebieter, fragst nicht, du hast den Weg des Gebieters
ausser Acht gelassen.
Der Fürst Hess jetzt die Todten und Verkümmerten aufheben.
Er verabfolgte Getreide und unterstützte die Armen. Durch drei
Monate unternahm er keinen Vergnügungszug 4 ).
Ko-i mied Tsi und begab sich nach Lu. Erst als grosse Kälte
eintrat, übernachtete er mit einem Jünger jenseits der Umgebungen.
Als die Kälte zunahm, sagte er zu dem Jünger: Wenn du mir das
Das Buch der Han.
3 ) Die entscheidenden Verzeichnisse der drei Stützen.
3 ) Tsin-yuen-kia-khi-khiü-tschü.
4 ) Der Frühling und Herbst Yen-tse’s.