Reicht!)um und Armuth in dem alten China.
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die aufgestellten Trommeln zu rühren, die grossen Glocken zu
schlagen. Jetzt erst erkannte man, dass man sich der Kriige schämen
müsse.
In dem Buche der vermischten Wege (tsä-tao-schu) heisst es:
An dem Fusse des Berges Ti-schi (der Berg der Erdlunge)
wächst eine Pflanze, deren Name Kieu-khiung (die Bettung von dem
Elend). Dieselbe gleicht dem Bambus und verdorrt weder im Winter
noch im Sommer. Wenn man sie pflückt und verzehrt, kann man die
Brodfrucht entbehren und braucht nicht zu essen. Sie bringt bei dem
Menschen das lange Leben zu Wege. Wenn man sie dreissig Tage
einnimmt, erreicht man im Gehen ein laufendes Pferd.
In dem bilderlosen Gedichte des elenden Vogels von Tscliao-yl
heisst es:
Es gibt einen elenden Vogel. Er legt die Flügel zusammen auf
der Hochebene und in der Wildniss. Netze und Seile nähern sich
ihm von oben, Maschinen und Fallgruben befinden sich unter ihm.
Vor sich sieht er den grasgrünen Sperber, hinter sich wird er von
daherjagenden Männern bedrängt. Die Kugelarmbrust mit der Schnur
wird gespannt zu seiner Rechten, der Bogen des Schützenmeisters*
wird gespannt zu seiner Linken. Fliegende Kugeln, Pfeile an Schnüren
vermengen und sammeln sich bei ihm. Gedenkt er zu fliegen, so
kommt er nicht dazu. Will er singen, so kann er dieses nicht. Erhebt
er sein Haupt, so fürchtet er, anzustossen. Bewegt er den Fuss, so
fürchtet er, zu Boden zu fallen. Sein Inneres ist blos voll Furcht
und Aufregung, es ist bald Eis, bald Feuer.
Khung-tse biess Yen-yuen die Zügel ergreifen und gelangte
über die Umgebungen von Kuang hinaus. Khung-tse hatte in seinem
Äusseren Ähnlichkeit mit Yang-hu, und man glaubte, dass dieser jetzt
wieder zurückgekommen sei. Die Menschen gingen einer dem anderen
voran und schlossen Khung-tse ein. Die Einschliessung hörte
durch mehrere Tage nicht auf, und seine Jünger hatten die Farbe
des Hungers. Khung-tse blickte zum Himmel und sprach seufzend:
Der Weise ist gewiss auch elend!
Tse-lu hörte die Worte Khung-tse's, wie sie schmerzbewegt
waren. Er gerieth in einen heftigen Zorn, riss die Augen auf und
zog das Schwert. Seine Stimme glich den Glocken und den Trom-