Beiträge zur Geschichte der Perlen.
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In den besonderen Überlieferungen von Wei-kiai heisst es:
Wang-wu-tse, der Heerführer der raschen Reiter, war von
mütterlicher Seite der Oheim des Landesfürsten. Er lustwandelte gewöhnlich
in Gesellschaft des Landesfürsten. Er sagte zu den Menschen:
Gestern sass ich mit meinem Neffen von mütterlicher Seite an
dem Fenster. Es war als ob eine glänzende Perle sich an meiner
Seite befände. Wie ein Lichtschimmer war er gekommen und erleuchtete
die Menschen.
In den Erzählungen des Suchens der Götter (seu-schin-ki) wird
gesagt:
Die Tochter des Königs Fu-tschai von U hiess mit Namen: Yötung-tse
(die Jungfrau der Edelsteine). Han-tsung besass eine geheime
Anziehungskraft und Yö fand an ihm Gefallen. Sie erstickte
sich und ward vor dem Thore Tschang-men begraben. Tschung begab
sich zu dem Grabhügel, klagte um sie und opferte ihr. ' Die
Tochter erschien und führte Tschung in den Grabhügel. Beim Abschiede
nahm sie Perlen von einem Zoll im Umfange und reichte
sie ihm.
In denselben Erzählungen des Suchens der Götter heisst es:
Der Lehensfürst von Sui zog des Weges und erblickte eine
grosse Schlange, welche verwundet war. Er kam ihr zu Hilfe und
heilte sie. Später hielt die Schlange in ihrem Munde Perlen und vergalt
ihm damit. Dieselben hatten im Umfange einen ganzen Zoll,
waren von reiner Weisse und glänzten in der Nacht. Man konnte sie
als Lampenlicht für die Halle gebrauchen. Desswegen rühmt man
durch alle Geschlechtsalter die Perlen von Sui.
In den Erzählungen des Suchens der Götter heisst es ferner:
Kuai-san pflegte seine Mutter mit grosser Zärtlichkeit. In seinem
Hause befand sich ein Storch, der von den westlichen Fremdländern
angeschossen wurde. Der Storch kehrte erschöpft zurück. San nahm
ihn auf, pflegte und behandelte ihn. Als seine Wunden geheilt waren,
liess er ihn los. Später kamen Störche zu dem Thore. San nahm
eine Lampe, um zu sehen, was es gebe. Zwei Störche, ein Männchen
und ein Weibchen, waren gekommen und hielten in ihren Schnäbeln
Perlen des glänzen," n Mondes. Hierdurch vergalten sie ihm
das Gute.
In den Erzählungen des Suchens der Götter heisst es ferner: