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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 57. Band, (Jahrgang 1867)

Beiträge  zur  Geschichte  der  Perlen.

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In  den  besonderen  Überlieferungen  von  Wei-kiai  heisst  es:
Wang-wu-tse,  der  Heerführer  der  raschen  Reiter,  war  von
mütterlicher  Seite  der  Oheim  des  Landesfürsten.  Er  lustwandelte  gewöhnlich ­
  in  Gesellschaft  des  Landesfürsten.  Er  sagte  zu  den  Menschen: ­
  Gestern  sass  ich  mit  meinem  Neffen  von  mütterlicher  Seite  an
dem  Fenster.  Es  war  als  ob  eine  glänzende  Perle  sich  an  meiner
Seite  befände.  Wie  ein  Lichtschimmer  war  er  gekommen  und  erleuchtete ­
  die  Menschen.
In  den  Erzählungen  des  Suchens  der  Götter  (seu-schin-ki)  wird
gesagt:
Die  Tochter  des  Königs  Fu-tschai  von  U  hiess  mit  Namen:  Yötung-tse
  (die  Jungfrau  der  Edelsteine).  Han-tsung  besass  eine  geheime ­
  Anziehungskraft  und  Yö  fand  an  ihm  Gefallen.  Sie  erstickte
sich  und  ward  vor  dem  Thore  Tschang-men  begraben.  Tschung  begab ­
  sich  zu  dem  Grabhügel,  klagte  um  sie  und  opferte  ihr.  '  Die
Tochter  erschien  und  führte  Tschung  in  den  Grabhügel.  Beim  Abschiede ­
  nahm  sie  Perlen  von  einem  Zoll  im  Umfange  und  reichte
sie  ihm.
In  denselben  Erzählungen  des  Suchens  der  Götter  heisst  es:
Der  Lehensfürst  von  Sui  zog  des  Weges  und  erblickte  eine
grosse  Schlange,  welche  verwundet  war.  Er  kam  ihr  zu  Hilfe  und
heilte  sie.  Später  hielt  die  Schlange  in  ihrem  Munde  Perlen  und  vergalt ­
  ihm  damit.  Dieselben  hatten  im  Umfange  einen  ganzen  Zoll,
waren  von  reiner  Weisse  und  glänzten  in  der  Nacht.  Man  konnte  sie
als  Lampenlicht  für  die  Halle  gebrauchen.  Desswegen  rühmt  man
durch  alle  Geschlechtsalter  die  Perlen  von  Sui.
In  den  Erzählungen  des  Suchens  der  Götter  heisst  es  ferner:
Kuai-san  pflegte  seine  Mutter  mit  grosser  Zärtlichkeit.  In  seinem
Hause  befand  sich  ein  Storch,  der  von  den  westlichen  Fremdländern
angeschossen  wurde.  Der  Storch  kehrte  erschöpft  zurück.  San  nahm
ihn  auf,  pflegte  und  behandelte  ihn.  Als  seine  Wunden  geheilt  waren,
liess  er  ihn  los.  Später  kamen  Störche  zu  dem  Thore.  San  nahm
eine  Lampe,  um  zu  sehen,  was  es  gebe.  Zwei  Störche,  ein  Männchen
und  ein  Weibchen,  waren  gekommen  und  hielten  in  ihren  Schnäbeln ­
  Perlen  des  glänzen,"  n  Mondes.  Hierdurch  vergalten  sie  ihm
das  Gute.
In  den  Erzählungen  des  Suchens  der  Götter  heisst  es  ferner:
            
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