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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 57. Band, (Jahrgang 1867)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r

Hö-kuang  setzte  den  König  von  Tschang-yl  ab  ‘).  Die  Kaiserin
trug  ein  mit  Perlen  verziertes  kurzes  Kleid  und  sass  in  dem  Kriegszelte. ­
  Sie  berief  den  König  zu  sich.  Dieser  warf  sich  vor  ihr  nieder
und  hörte  die  höchste  Verkündung.
Dasselbe  Buch  der  Han  sagt  :
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Tsching  starb  Wan-tschang.  Seine
Gattin  und  seine  Kinder  übersiedelten  nach  Ho-pu.  Wang-schang
wurde  der  Gehilfe  der  Lenkung.  Nach  Tagen  kehrte  er  in  die  Heimath
  der  Gattin  und  der  Kinder  Tschang's  zurück.  Alle  Angehörigen
seines  Hauses  suchten  Perlen  und  hatten  eine  Ausbeute  von  mehreren ­
  hundert  Myriaden  Stücken.
Das  von  Fan-hoa  verfasste  Buch  der  späteren  Han  sagt  :
Kuang-wu 3 )  hörte  mit  den  Ohren  nicht  die  Töne  von  Tsching
und  Wei,  in  den  Händen  hielt  er  nicht  die  Spielzeuge  der  Perlen  und
Edelsteine.
In  demselben  Buche  der  späteren  Han  heisst  es:
Tung-tschö  führte  ausschliesslich  die  Lenkung  an  dem  Hofe.
Liii-pu  Hess  ihn  enthaupten.  In  Tschang-ngan  verkauften  die  Menschen ­
  des  Volkes  alle  ihre  Perlen  und  Edelsteine,  kauften  dafür  Wein
und  Fleisch  und  wünschten  einander  Glück.  Sie  füllten  die  Strassen
und  Standplätze.
Dasselbe  Buch  der  späteren  Han  sagt:
Als  Ma-yuen  sich  in  Kiao-tschi  (Cochinchina)  befand,  sott  er  beständig ­
  die  Früchte  der  Wasserlinsen.  Als  das  Kriegsheer  heimkehrte,
lud  er  sie  auf  einen  Wagen.  Später  überreichte  Jemand  in  dem  Hofe
ein  Schreiben,  in  welchem  er  ihn  verleumdete.  Er  behauptete,  dass
dasjenige,  was  früher  in  dem  Wagen  zurückgeführt  worden,  glänzende
Perlen  und  Rhinoceroshörner  gewesen.
Das  Buch  der  fortgesetzten  Han  von  Sse-ma-piao  sagt:
Das  Reich  Thien-tschü  (Indien)  heisst  auch  Schin-tu.  Es  bringt
Glas,  Perlen  und  Tropfperlen  hervor.
Dasselbe  Buch  der  fortgesetzten  Han  sagt:
Sse-sün-fen,  ein  Eingeborner  von  Fu-fung,  lebte  in  Reichthum,
aber  er  war  von  Gemüthsart  geizig.  Liang-ki  bemerkte,  dass  Fen's
Der  König  von  Tschang-yi  war  zum  Nachfolger  des  verstorbenen  Himmelssohnes
erwählt  worden.  Der  Feldherr  Hö-kuang  setzte  ihn  im  Einverständnisse  mit  der
Kaiserin  wieder  ab.
2 )  Kuang-wu,  der  erste  Kaiser  aus  dem  Hause  der  späteren  Han.
            
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